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Elektrotechnik | Schutzmaßnahmen | Blitz- und Überspannungsschutz

Ausführungsvarianten von Fundamenterdern

ep1/2012, 2 Seiten

Ich habe die folgenden Fragen zu den Ausführungsvarianten von Fundamenterdern: 1. Wie werden Fundamenterder der Einzelfundamente der Stahlstützen von Stahlbauhallen miteinander verbunden? 2. Um Kosten zu reduzieren und die Bauzeit zu verkürzen werden bei Bauten für Gewerbe sowie Landwirtschaft immer öfter Betonfertigteile verwendet, anstatt ein durchgehendes Betonfundament herzustellen. Zusätzliche Betonarbeiten für die Erdung sind dann meist aus statischen und finanziellen Gründen unerwünscht. Wie wird in solchen Fällen die Erdungsanlage vorschriftsmäßig hergestellt? 3. Wie wird die Stahlbewehrung des Betonbodens im Bereich der Tierstandplätze von Ställen in die Erdung einbezogen? 4. Problematisch betrachte ich auch, dass die Fundamente meist nicht mit Erdreich, sondern mit Kies oder Schotter verfüllt werden. Ist darin (im Schotter oder Kies) der Fundamenterder eingebettet, sind die geforderten Werte der Erdungsanlage nicht dauerhaft sichergestellt. 5. Nach meiner Erfahrung haben Architekten und Planer größtenteils keine Ahnung, wie eine vorschriftsmäßige Erdungsanlage beschaffen sein und welche Anforderungen sie erfüllen muss. Auch sind die meisten Baufirmen nicht in der Lage, eine vorschriftsmäßige Erdungsanlage herzustellen, insbesondere für Ställe. 6. Der Fundamenterder als zukünftiger Bestandteil der elektrischen Anlage wird meist von einer Baufirma eingebaut und das Elektrounternehmen erst nachträglich beauftragt. Von diesem wird dann verlangt, die Elektroanlage an eine Erdungsanlage anzuschließen, von der er nicht wissen kann, ob sie vorschriftsmäßig ausgeführt wurde. 7. Welche Entschädigungsmöglichkeiten – wie z. B. Gewährleistung oder Haftung für Schäden – gibt es, wenn eine Erdungsanlage durch die Baufirma nicht vorschriftsgemäß oder unzweckmäßig hergestellt wurde? 8. Wo gibt es zu diesem Thema klare und verständliche Informationen?


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Autor
  • E. Hering
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