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Elektrotechnik | Schutzmaßnahmen | Installationstechnik

Acrylwanne und örtlicher Potentialausgleich

ep11/2000, 4 Seiten

Bei der Installation eines Bades wurde ein örtlicher Potentialausgleich vorgesehen. Der Bauherr entschied sich im Nachhinein, eine Badewanne und Duschtasse aus Acryl einbauen zu lassen. Die Anschlussleitungen für Heizung und Wasser sind ebenfalls aus Kunststoff. Vor der Montage der Badausstattung fragte mich der Bauherr, was mit dem örtlichen Potentialausgleich werde. Ich informierte ihn, dass wir diesen dort liegen lassen, wie ursprünglich vorgesehen, um im Falle eines späteren Austausches der Wanne oder Duschtasse (Metall) diesen nutzen zu können. Nach vier Wochen sagte mir ein Kollege, dass ich einen Fehler beim Potentialausgleich begangen hätte. Wanne und Duschtassen sind mit speziellen Schellen zu erden, da es darauf ankommt, das Wasser in der Wanne auf das Erdpotential zu bringen. Kompliziert wird der nachträgliche Anschluss, da die Badausstatter keine Serviceklappen vorgesehen haben. Gibt es neue Erkenntnisse oder Festlegungen zu diesem Sachverhalt?


   

Autor
  • H. Senkbeil
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