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Hochleistungs-Drahtwiderstand – Oberseite einer Platine mit reiner SMD-Bestückung (Foto: Thomas Bresson, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=23740567)
Aus- und Weiterbildung | Fachwissen

Aus dem Facharchiv: Lernen & Können

Werkstoffkunde – Widerstandsreihen und SMD-Technik (8)

29.01.2020

In der letzten Folge dieser Serie wurden die Werkstoffe mit weniger gutem elektrischen Leitverhalten betrachtet – die Widerstandswerkstoffe. Dabei wurde bereits das Thema SMD-Technik erwähnt, wozu hier noch eine kurze Ergänzung folgt. Desweitern wird noch die Klassifizierung von Widerständen im Rahmen der E-Reihen vorgestellt.

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Die Variable x beschreibt die Anzahl der Werte in der Widerstandsreihe innerhalb einer Dekade (z. B. von 1 bis 10). Die Widerstandsreihe E3 hat drei Widerstandswerte.

Deshalb gilt bei Reihe E3: die Variable x ist gleich 3 (x = 3).

Für E3 gilt für den Faktor k folgende Formel:

Für denjenigen, der nicht weiß, wie er diese Formel mit dem Taschenrechner berechnen muss, genügt eventuell die Umschreibung in die Potenzschreibweise.

Vereinfachung der Formel für E3:

Für die Widerstandsreihe E3 ergibt die Berechnung des Faktors k = 2,1544... Die nachfolgenden Stellen spielen für die weitere Berechnung keine Rolle. Für die Widerstandsreihen E6, E12, E24, usw. gibt es jeweils andere Werte für den Faktor k.

Werte der Widerstandsreihen

Die einzelnen Werte der Widerstandsreihe E3 berechnen sich nach zwei Varianten.

Variante A

1. Wert. Alle Widerstandsreihen beginnen mit dem Wert 1. Egal welche Widerstandsreihe zur Anwendung kommt, der erste Wert ist immer 1,0.

R = 1 Ω

2. Wert. Der Ausgangswert 1,0 wird mit dem Faktor k multipliziert.

2,1544... = 1,0 · 2,1544...


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