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(Bild: fotohansel/stock.adobe.com)
Erdung und Potentialausgleich | Installationstechnik | Gebäudetechnik | Grundwissen

Fachbegriffe aus der Elektrotechnik erklärt

Was bedeutet im Bereich der Elektrotechnik der Begriff Erde?

28.02.2018

Wir erklären regelmäßig wichtige Fachbegriffe aus der Elektrotechnik, um den Wissensspeicher zu erneuern. Heute: der Begriff Erde.

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In unserer Leseranfrage vom Dienstag wurde die kombinierte Installation einer Fußbodenheizung und eines Erders erläutert. Was versteht man eigentlich unter dem Begriff Erde?

Definition: Feinkörniges Gemisch aus verwittertem Gestein, organischen Stoffen und Mineralien, z. B. Humus, Mergel, Torf oder Lehm, die am Aufbau der Erdrinde beteiligt sind und unter anderem der Ableitung oder Übertragung von elektrischen Strömen dienen.

Der Begriff „Erde“ (engl. earth, franz. terre, amerik. ground) wird in der Elektrotechnik als Synonym sowohl

  • für das mehr oder weniger gut elektrisch leitende Erdreich als auch
  • für den Erdboden (Ortsbezeichnung) verwendet.

Spezifikation "Erde"

Von „Erde“ abgeleitete spezifische Fachausdrücke sind:

  • örtliche Erde (engl. local earth)

Gebiet mit räumlich begrenzter Ausdehnung, das sich im Einflussbereich von Erdern befindet und dessen elektrisches Erdoberflächenpotential φE≠0 V ist. In diesem Gebiet können als Folge des Stromeintritts in die Erde, z. B. bei einem Erdkurzschluss, mitunter beträchtliche Erdungsspannungen an der Erdoberfläche auftreten (siehe Abbildung 1).

  • Bezugserde (engl. reference earth)

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