Teil 2: Regelung, Stromerzeugung und Konstruktion des Triebstranges
22.11.2018
Die deutschen Windturbinen erzeugten im vergangenen Jahr Energie in einer Höhe von insgesamt 77,5 TWh, rund doppelt soviel wie die Photovoltaikanlagen. Die Windenergie ist die mit Abstand wichtigste regenerative Stromquelle, und der Ausbau geht stetig voran.
Vergleich der Leistungskurven einer stall-geregelten und einer pitch-geregelten Windturbine (Bild:[3];ep)
Betriebspunkte eines Asynchrongenerators bei direkter Netzkopplung (Quelle:[3];ep)
Betriebspunkte einer drehzahlvariablen Windturbine (Quelle:[3];ep)
Windturbine mit Getriebe Antriebsstrang einer Windturbine mit Getriebe. Die Dreipunktlagerung der Hauptwelle (HW) besteht aus Hauptlager (HL) und den beiden Getriebelagern links und rechts des Getriebes. Zwischen Getriebe und Generator befindet die die Scheibenbremse (S-B), die als Sekundärbremse wirkt. Der Azimutantrieb besteht aus mehreren Motoren, die senkrecht auf dem Drehkranz montiert sind (Foto: Koenemann; ep)
Windturbine ohne Getriebe Dieser Antriebsstrang entspricht der Bauart Enercon. Der Läufer (Rotor) des Generators ist fest mit der Nabe verbunden und wird an zwei Punkten auf dem Achszapfen (AZ) gelagert. Der Ständer (Stator) des Generators ist fest mit dem Maschinenträger (MT) verbunden. Der Azimutantrieb ist mit dem des Getriebe-Antriebsstranges identisch. Vorn am Rotorblatt befindet sich der Pitchmotor (PM), der das Rotorblatt dreht. (Bild: Koenemann;ep)
Montage eines Rotorblattes an der Nabe einer 6-MW-Windturbine (Foto: Siemens)
Errichtung eines polgonen Turms aus Betonflachelementen (Foto: Drössler)