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Bild: Jan Friedhoff
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Mobilität

Neue Kleinfahrzeuge: Chancen für Umwelt und Sicherheit

14.07.2023

Die VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik geht der Frage nach, wie man Umweltbelastungen und Risiken der Mobilität minimieren kann. Einen Beitrag könnte eine neue Mobilitätsklasse, die Klasse M0, leisten.

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Die dominierende Transportmethode bleibt nach wie vor das Auto, das von einer Mehrheit (54 %) genutzt wird. An zweiter Stelle stehen Fußwege (23 %), gefolgt von Fahrradfahren (10 %) und der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (10 %). Bei der Entscheidung für ein bestimmtes Verkehrsmittel spielen Sicherheit, zurückzulegende Strecke, Flexibilität, Kosten und Komfort eine maßgebliche Rolle.

Es ist nicht nur wichtig, Fuß-, Rad- und öffentlichen Verkehr attraktiver zu gestalten, sondern auch das Potential der Optimierung des motorisierten Individualverkehrs zu nutzen. Indem wir das Verkehrsmittel genau an die individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten anpassen, können wir uns nachhaltiger fortbewegen.

Das Auto bleibt nach wie vor das meistgenutzte Verkehrsmittel. Laut dem Kraftfahrtbundesamt gibt es in Deutschland im Jahr 2023 etwa 48,7 Mio. PKW, im Vergleich zu 6,5 Mio. Nutzfahrzeugen, 4,8 Mio. Motorrädern und 0,1 Mio. leichten vierrädrigen Kraftfahrzeugen.

Die PKW sind in größen- und funktionsbasierten Segmenten erfasst. Das kleinste Segment bilden dabei die „Minis“, mit einem Bestand von knapp 3,4 Mio. Fahrzeugen. Die häufigsten Modelle sind hier der Smart ForTwo, Fiat 500 und VW Up.

Gestaltung der Fahrzeuge durch Käuferverhalten und Gesetze

Ideal wäre es, wenn das Fahrzeug sich nah am tatsächlichen Bedarf orientierte. Denn der weit größte Teil aller Fahrten findet mit ein bis zwei Personen und wenig Gepäck statt, für diesen Alltagsbetrieb ist ein normaler PKW in der Regel deutlich überdimensioniert.


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