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Elektromobilität | Betriebsorganisation | Nutzfahrzeuge | Personen und Firmen

Flexible Fahrzeugnutzung

Mobilität fürs Handwerk muss bezahlbar und flexibel sein

14.01.2026

Handwerksbetriebe fordern Mobilität, die sich anpasst: flexibel in der Nutzung, kalkulierbar im Preis und schnell einsatzbereit. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des europäischen Mobilitätsunternehmens MHC Mobility.

Das deutsche Handwerk denkt pragmatisch: Mobilität muss funktionieren – bezahlbar, flexibel und sofort verfügbar. Eine aktuelle, repräsentative Umfrage von MHC Mobility unter 700 deutschen Handwerksbetrieben zeigt, welche Anforderungen die Branche heute und künftig an Fahrzeug- und Mobilitätsanbieter stellt.

Was heute zählt: Kostenkontrolle, Tempo und Flexibilität

Im Tagesgeschäft sind die Erwartungen eindeutig: Planbare Kosten, schnelle Verfügbarkeit und flexible Vertragsmodelle bestimmen die Entscheidung für oder gegen einen Anbieter.

Mit 54 % nennen die Betriebe günstige Konditionen und planbare Gesamtkosten als entscheidend. 46 % legen Wert auf schnelle Verfügbarkeit und einfache Abwicklung, 38 % wünschen sich flexible Vertragslaufzeiten, etwa monatlich kündbare Modelle.

„Das Handwerk rechnet sehr genau – und braucht Lösungen, die sich dem Betriebsalltag anpassen“, sagt Rainer Thies, Geschäftsführer bei MHC Mobility Deutschland. „Wenn ein zusätzlicher Transporter gebraucht wird, weil ein Großauftrag kurzfristig startet, oder wenn ein Ersatzfahrzeug noch am selben Tag einsatzbereit sein muss, dann darf es keine komplizierten Prozesse geben. Unsere Umfrage zeigt klar: Die Betriebe wollen Mobilität, die verlässlich kalkulierbar und gleichzeitig beweglich ist.“

Auch der Serviceumfang ist wichtig: 39 % der Befragten erwarten Komplettleistungen wie Wartung, Versicherung oder Reifenservice, ein Drittel wünscht sich einen persönlichen Ansprechpartner, der den Betrieb und seine Abläufe kennt. Der Grund liegt auf der Hand: Handwerksbetriebe wollen ihre Kapazitäten auf die Kernkompetenzen konzentrieren – also auf die Umsetzung von Projekten und die Betreuung ihrer Kunden – und nicht auf die Verwaltung von Fahrzeugflotten oder Servicefragen. Um Mobilität effizient zu nutzen, ist es entscheidend, dass diese Aufgaben zuverlässig ausgelagert werden können.

Wichtig für morgen: Effizienz, Steuerbarkeit, flexible Nutzung

Beim Blick nach vorn verschiebt sich die Perspektive – aber nicht die Grundhaltung.
Die Betriebe erwarten, dass Mobilität künftig effizienter, planbarer und nachhaltiger wird.

An erster Stelle steht für 37 % die Senkung der Betriebskosten durch neue Mobilitätskonzepte. 34 % sehen den Umstieg auf elektrische oder alternative Antriebe als entscheidenden Zukunftsfaktor, 31 % rechnen mit einem Bedeutungszuwachs flexibler Nutzungsmodelle wie dem Auto-Abo.

„Die Zahlen zeigen: Wirtschaftlichkeit und Wandel lassen sich erfolgreich verbinden“, erläutert Thies. „Ein Dachdeckerbetrieb, der seine Flotte teilweise elektrifizieren will, braucht keine Theorie, sondern Planungssicherheit: Wie viele Kilometer schafft das Fahrzeug im Winter? Welche Ladezeiten sind realistisch? Und was kostet das monatlich? Moderne Auto-Abos – wie wir sie bei MHC Mobility anbieten, verbinden Kalkulierbarkeit mit Beweglichkeit.“

Rund ein Viertel der Betriebe fordert zudem mehr Beratung zu Nachhaltigkeit und Fuhrparkoptimierung sowie eine bessere Planbarkeit bei Fahrzeugausfällen. Für Thies ist das ein deutliches Signal: „Die Umfrage zeigt, dass viele Betriebe ihre Mobilität aktiv professionalisieren, indem sie Flotten gezielt ausbauen, Fahrzeuge effizienter einsetzen und Wartung sowie Service systematisch planen. Dabei geht es zunehmend um ganz praktische Fragen – etwa wie sich Dienstfahrzeuge optimal auslasten oder alternative Antriebe sinnvoll in bestehende Flotten integrieren lassen.“

Konsequenz: Flexibilität bleibt – Planbarkeit gewinnt

Aus beiden Befragungsblöcken ergibt sich ein eindeutiges Bild: Flexibilität bleibt ein Schlüsselfaktor, doch sie wird zunehmend Teil eines größeren Systems aus Verlässlichkeit, Transparenz und Kostensicherheit. Gerade größere Betriebe fordern strategische Planbarkeit, ohne auf Anpassungsfähigkeit verzichten zu müssen.

„Das Handwerk braucht keine Experimente, sondern funktionierende Modelle“, fasst Thies zusammen. „Moderne Auto-Abos wie unsere bei MHC Mobility schließen diese Lücke: Sie bieten betriebliche Mobilität, die kurzfristig einsetzbar, aber langfristig kalkulierbar ist – und damit genau das, was Handwerksunternehmen heute erwarten.“


Bilder

Bild: MHC Mobility
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