Aus dem Facharchiv: Elektropraxis
Ladeinfrastrukturen für Elektrofahrzeuge (2)
Bei Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge handelt es sich längst nicht mehr nur um einfache Steckdosen im Außenbereich. Vielmehr sind es komplexe Ladeeinrichtungen, die beim Errichten und Betreiben das Beachten weitaus mehrerer Aspekte erfordern. Nach Teil 1 vermittelt dieser Teil nun die normativen Grundlagen zu Stromversorgung und Schutzmaßnahmen.
Lastmanagement
Die Ladeeinrichtungen können je nach Vorgaben des Netzbetreibers am Lastmanagement des öffentlichen Niederspannungsnetzes zur Netzstabilisierung teilnehmen. Dies erfolgt beispielsweise auf Grundlage gesonderter vertraglicher Regelungen zwischen Anlagen- und Netzbetreiber durch eine Fernsteuerung der Ladeleistung.
Autor: M. Fengel
Literatur:
[10] Fengel, M.: Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge – Teil 1: Anschluss- und Ladebetriebsarten; Elektropraktiker, Berlin 73 (2019) 8, S. 602-605.
[11] VDE-AR-N 4100 Anwendungsregel:2019-04 Technische Regeln für den Anschluss von Kundenanlagen an das Niederspannungsnetz und deren Betrieb (TAR Niederspannung).
[12] VDE-AR-N 4105 Anwendungsregel:2018-11 Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz – Technische Mindestanforderungen für Anschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz.
[13] DIN VDE 0100-520 (VDE 0100-520):2013-06 Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 5-52: Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel – Kabel- und Leitungsanlagen.
[14] DIN VDE 0298-4 (VDE 0298-4):2013-06 Verwendung von Kabeln und isolierten Leitungen für Starkstromanlagen – Teil 4: Empfohlene Werte für die Strombelastbarkeit von Kabeln und Leitungen für feste Verlegung in und an Gebäuden und von flexiblen Leitungen.
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