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Bild: Kuka
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Software

Augmented-Reality-App für Roboter

12.02.2024

Der Automatisierungskonzern Kuka strebt danach, die Arbeit mit Robotern zukünftig durch Augmented Reality (AR) noch sicherer zu gestalten. Eine neu entwickelte App scannt die Umgebung und kennzeichnet potentielle Gefahren.

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Die neue Software Kuka.MixedReality visualisiert die Umgebung von Roboterzellen live auf dem Smartphone und erleichtert so die Inbetriebnahme. Per App werden Werkzeuge und störende Geometrien in Echtzeit auf dem mobilen Endgerät angezeigt. Dadurch können Benutzer potentielle Gefahren frühzeitig erkennen und beheben, noch bevor der Roboter seine Arbeit aufnimmt.

Dies wird durch den Einsatz von Augmented Reality (AR) ermöglicht, die die reale und virtuelle Welt miteinander verknüpft und somit die Umgebung der Roboterzelle auf anschauliche und unkomplizierte Weise mit digitalen Informationen anreichert. Dadurch wird nicht nur die Installation beschleunigt, sondern auch die Arbeit mit dem Roboter sicherer, da Fehler schnell erkannt und behoben werden können. Die Software ermöglicht beispielsweise die Simulation der Roboterbewegung mit einem virtuellen Greifer. Potentielle Kollisionen, die in der AR-Umgebung erkannt werden, können frühzeitig in der realen Umgebung verhindert werden, um Schäden am Roboter und am Greifer zu vermeiden. Die Software besteht aus der App Kuka.MixedReality Assistant und dem zusätzlichen Technologiepaket Kuka.MixedReality Safe, das auf der Robotersteuerung installiert wird.

AR als Chance für Robotik und Automatisierung

Die kostenlose App kann von Nutzern über den Apple App Store oder den Google Play Store auf dem Smartphone oder Tablet installiert werden. Alle relevanten Informationen des Roboters werden über einen Router oder Accesspoint (kein Kuka-Produkt) per WLAN direkt vom Roboter an das mobile Endgerät gesendet und dort visuell dargestellt. Zusätzliche Hardware wie eine AR-Brille ist nicht erforderlich, jedoch die Installation des ab sofort erhältlichen Technologiepakets Kuka.MixedReality Safe als Datenquelle auf der Robotersteuerung. Zur Verwendung der Safe-Funktionen muss außerdem eines der Kuka.SafeOperation Technologiepakete auf der Steuerung installiert sein.


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