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Personen und Firmen | Photovoltaik

Dresden führend in Energietechnologieforschung

13.02.2014

Die von der Landeshauptstadt in Auftrag gegebenen Untersuchung des VDI Technologiezentrums Düsseldorf (VDI-TZ) "Technologieentwicklung für die elektrische Energiespeicherung/-wandlung als Wachstumskern für die Region Dresden" erklärt Dresden zu einer der führenden Batterie- und Brennstoffzellenstandorte.

Die von der Landeshauptstadt in Auftrag gegebenen Untersuchung des VDI Technologiezentrums Düsseldorf (VDI-TZ) "Technologieentwicklung für die elektrische Energiespeicherung/-wandlung als Wachstumskern für die Region Dresden" erklärt Dresden zu einer der führenden Batterie- und Brennstoffzellenstandorte.

Dresden ist stark in den Schlüsseltechnologien Neue Werkstoffe und Nanotechnologie sowie Mikroelektronik und Informations- und Kommunikationstechnologie. Die in der Region vorhandene Expertise und vor allem die Wissenschaftslandschaft in diesen Kompetenzbereichen soll künftig um eine weitere Zukunftstechnologie ergänzt werden: moderne Energiespeichertechnologien.

Diese stehen genau an der Schnittstelle der in Dresden starken Schlüsseltechnologien. Die entsprechenden Grundlagen in Forschung und Entwicklung sind also bereits vorhanden sind. Mit dem Technologiefeld Energiespeicher eröffnet sich ein attraktives Geschäftsfeld sowohl für die Prozess- und Produktionstechnik-Unternehmen als auch die Hochtechnologie-Unternehmen in der Region.

Zur derzeitigen Position Dresdens tragen vor allem die Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur und der mittelständische Maschinen- und Anlagenbau bei.

Die Forschung an Batterien, Brennstoffzellen und Power-to-Gas-Verfahren ist in Dresden bereits führend. Jetzt soll die Wertschöpfungskette erweitert und ansässige produzierende Unternehmen unterstützt und neue in die Region geholt werden.  Ziel ist der Transfer des Know-hows in die Massenproduktion von neuartigen Speichermaterialien, Brennstoffzellenantrieben und Großspeichern.

Um das identifizierte Potential nutzen zu können, hat das Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Dresden einen Maßnahmenplan vorgelegt: "Die Stadt wird gemeinsam mit dem Branchennetzwerk Energy Saxony und der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH eine zielgerichtete Akquisestrategie für nationale und internationale Unternehmen, die die Energiespeicher-Wertschöpfungskette in der Region vervollständigen, umsetzen. Dabei richten wir uns natürlich verstärkt auch an mittelständische Unternehmen, die bereits heute aktiv an der Umsetzung der Energiewende arbeiten. Ein zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit ist auch die noch intensivere Vernetzung der bereits etablierten Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft am Standort", erklärt Heike Lutoschka, Abteilungsleiterin Wirtschaftsstrategie und Marketing im Amt für Wirtschaftsförderung.

Zu den Maßnahmen der Stadt zählen auch Impulsveranstaltungen mit den regionalen Versorgern und kommunalen Einrichtungen.