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Dekarbonisierung von Wärmenetzen – neue gesetzliche Grundlage nötig

29.06.2022

Für die Energiewende in den Wärmenetzen müssen klimaneutrale Energieträger günstiger gestellt werden als fossile Energieträger. Das ist zentrales Ziel von Eckpunkten für ein „Erneuerbare-Wärme-Infrastrukturgesetz“ (EWG), die das ifeu, das Hamburg Institut und die GEF Ingenieur AG bei den Berliner Energietagen vorgestellt haben.

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  • Das enorme Potential zur Dekarbonisierung der Fernwärme schon heute anerkennen: Bislang erfolgt die Bewertung der Fernwärme auf Basis von Primärenergiefaktoren, die dieses Potential nicht abbilden. Hier können produktspezifische Kennzahlen helfen. Außerdem sind methodische Anpassungen nötig, die das Ungleichgewicht bei der energetischen Bewertung von fossiler KWK-Wärme und Wärmepumpen ausgleichen.

  • Neuen Techniken zum Durchbruch verhelfen: Dazu zählen etwa eine Planungsbeschleunigung für Großspeicher und Großwärmepumpen, eine Pflicht zur Nutzung von Abwärme und die Möglichkeit Umweltwärme etwa in Trinkwasser zu nutzen.

Die Studie „Dekarbonisierung von Energieinfrastrukturen – Entwicklung eines Unterstützungsrahmens am Beispiel von Wärmenetzen“ im Auftrag des Umweltbundesamtes wird unter der Leitung des ifeu – Institut für Umwelt- und Energieforschung Heidelberg mit dem Hamburg Institut, der GEF Ingenieur AG und dem AGFW erstellt und soll bis Ende des Jahres veröffentlicht werden.
Die Präsentation zur Veranstaltung bei den Berliner Energietagen mit dem Vorschlag für ein Erneuerbare-Wärme-Infrastrukturgesetz steht auf der ifeu-Homepage zum Download bereit.


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