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Elektromobilität

Elektromobilität

Buszilla, das Elektromonster [2. Update]

12.12.2016

Der chinesische Riesenbus entwickelt sich zur Monsterpleite. Die Entwicklung wurde eingestellt, Investoren vermuten Anlagebetrug.

Das Portal shanghaiist.com meldet das Ende aller Pläne für den chinesischen Riesenbus. Das 22 Meter lange und 7,8 Meter breite Fahrzeug sollte wie ein rollende Tunnelröhre auf Schienen fahren und bis zu 300 Personen transportieren. Um den Pkw-Verkehr nicht zu behindern, war geplant, ihn unter dem Bauch des monströsen Elektrobusses hindurchzuleiten. Im August 2016 rollte der Bus über eine 300 Meter lange Teststrecke (ep berichtete). Offenbar ist seither nicht viel passiert. Wie shanghaiist.com berichtet, ist keines der Probleme gelöst, die ein Fahrzeug von 300 Meter Länge mit sich bringt – beispielsweise Ampelstopps, Kurvenfahrten, Über- und Unterquerung von Brücken.Nachdem die ersten Negativberichte durchsickerten, zogen sich mehrere Investoren zurück. Inzwischen steht der Vorwurf des Anlagebetrugs im Raum. Möglicherweise war der Riesenbus nur eine rollende Attrappe, ein Honeypot zum Geldsammeln.


Der Riesenbus auf einem Abstellplatz (Bild: shanghaiist.com)


Autor
Name: Jürgen Winkler