Berliner Energietisch fordert "Netz oder nie"
Der Berliner Energietisch geht in die heiße Phase bis zum Volksentscheid und wirbt für eine Zustimmung am 3. November. Dann können die Berliner Wahlberechtigten entscheiden, ob sie eine Energieversorgung in Berliner Hand wollen.
Vier Wochen bleiben dem Energietisch noch, um für eine Teilnahme und Zustimmung möglichst vieler Menschen am Volksentscheid zu mobilisieren. Denn nur wenn mindestens ca. 625.000 Berlinerinnen und Berliner Abstimmungsberechtigte (25% der Wahlberechtigten) mit Ja stimmen, ist der Volksentscheid angenommen.
In den nächsten Wochen werden deshalb wieder viele Aktive der Initiative unterwegs sein und das direkte Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen. Außerdem hat die Initiative ein Infotelefon eingerichtet. Dort werden alle Fragen rund um den Volksentscheid beantwortet. Auch die Sichtbarkeit im Straßenbild wird zunehmen. Die Plakate sind bereits aufgehängt.
"Schwerpunkt der ersten Kampagnenphase ist das Thema Briefabstimmung. Wer am 3.11. verhindert ist, kann bequem per Brief vorzeitig sein Votum abgeben. In einem kleinen Film auf unserer Homepage wird gezeigt, wie einfach das ist", erklärt Stefan Taschner, Sprecher der Initiative.
Die Initiative fordert außerdem den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit auf, im Falle eines erfolgreichen Volksentscheides diesen zu respektieren und umzusetzen.

