Bent als Vorsitzender bestätigt
Die Mitgliederversammlung des ZVEI-Fachbereichs Schaltgeräte, Schaltanlagen, Industriesteuerungen hat Roland Bent (Phoenix Contact) für weitere drei Jahre als Vorsitzenden bestätigt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden neu gewählt wurde Rudolf Cater (Hensel) und im Amt bestätigt wurde Eckard Eberle (Siemens).
Die Mitgliederversammlung des ZVEI-Fachbereichs Schaltgeräte, Schaltanlagen, Industriesteuerungen hat Roland Bent (Phoenix Contact) für weitere drei Jahre als Vorsitzenden bestätigt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden neu gewählt wurde Rudolf Cater (Hensel) und im Amt bestätigt wurde Eckard Eberle (Siemens).
"Mittelfristig erwarten wir in unserem Segment wieder Wachstum", gibt sich Bent optimistisch. "Die anstehenden Herausforderungen wie Elektromobilität, Ausbau der Erneuerbaren Energien, Umbau der heutigen Stromnetzinfrastruktur zu Smart Grids und die Sicherung einer leistungsfähigen Transportinfrastruktur werden ohne unsere Anlagen und die dazugehörende Sensorik nicht möglich sein."
Cater unterstreicht diese Einschätzung: "Eigenstromverbrauch und Energiespeicherung werden an Bedeutung gewinnen – auch in der Industrie. Dies wird das Geschäft mit Energieverteilungsanlagen beleben."
Grund für die derzeitige Wachstumsschwäche sind fehlende Impulse im Inland aus dem Maschinenbau und aus dem Bereich der erneuerbaren Energien. Der ungewöhnlich lange und harte Winter machte den Schaltanlagenherstellern im ersten Quartal und die Markthalbierung im Photovoltaik-Geschäft im gesamten ersten Halbjahr 2013 zu schaffen. Zudem halten sich zurzeit auch die großen Energieversorger bei großen Investitionen zurück.
Der Export lag im ersten Halbjahr 2013 leicht über dem Niveau des gleichen Zeitraums 2012. Der Markt in China war 2012 infolge der dortigen Sparpolitik deutlich rückläufig. Er zieht jetzt wieder an, wenngleich nicht mehr mit den zweistelligen Wachstumsraten der Vorjahre. Die Geschäfte in den USA und insbesondere in Südamerika entwickeln sich nach Angaben der Firmen durchweg positiv. Den Markt in der EU bezeichnen sie zurzeit als ‚schwierig‘. Infolge der Eurokrise bleiben die Umsätze, insbesondere in den südeuropäischen Ländern, hinter den Erwartungen zurück, desgleichen in Skandinavien, den Benelux-Ländern und Frankreich. Insgesamt gehen die meisten Firmen daher für 2013 von Stagnation aus.

