Anzeige

+++ News +++ Konjunkturumfrage in BW
Geschäftsklima im Elektrohandwerk bleibt stabil

Die aktuelle Herbst-Konjunkturumfrage für das Elektrohandwerk in Baden-Württemberg (BW) zeigt ein weiterhin stabiles Geschäftsklima bei einem verhaltenen Blick auf die nächsten sechs Monate.

Foto: stock.adobe.com/kalou1927

68 % der Betriebe bewerten ihre Geschäftslage mit „gut“ (Frühjahr 2022: 74,3 %), mit „befriedigend“ 25,7 % (Frühjahr 2022: 22,1 %) und 5,7 % mit „schlecht“ (Frühjahr 2022: 3,6 %). Der Geschäftsklimaindex bewegt sich trotz eines leichten Rückgangs mit 81,4 Punkten (Frühjahr 2022: 85,4 Punkte) über der 80 Punktemarke weiterhin auf hohem Niveau.

In den Betrieben hält die gute Auftragslage weiter an: 61,1 % der Betriebe gaben an, über Aufträge für mehr als zwei Monate zu verfügen (Frühjahr 2022: 59,4 %). Bei rund der Hälfte dieser Betriebe beträgt die Auslastung mehr als vier Monate.

Für diese Entwicklung ausschlaggebend ist das gestiegene Interesse an erneuerbaren Energien. Neben der Einführung der PV-Pflicht in Baden-Württemberg sorgt auch die Unsicherheit bei der Energieversorgung für zusätzliche Nachfrage nach elektrohandwerklichen Leistungen in diesem Geschäftsfeld.

 

 

 

E-Handwerk auch in schwierigen Zeiten stabile und zukunftsgerichtete Branche

Die Auftragslage wird unverändert, wenngleich abgeschwächt, aus dem privaten Bereich gestützt. 44,1 % (Frühjahr 2022: 53,3 %) der Betriebe bestätigen hier einen Anstieg. Impulse auf niedrigerem Niveau kommen aus der gewerblichen Wirtschaft: 34,4 % (Frühjahr 2022: 43,9 %) und von öffentlichen Auftraggebern: 27,6 % (Frühjahr 2022: 26,0 %).

Bei der Umsatzentwicklung im Handwerksbereich notieren 49,0 % der Betriebe für die vergangenen sechs Monate steigende Umsätze (Frühjahr 2022: 45,5 %). 38,8 % der Betriebe konnten keine Veränderungen bei den Umsätzen verzeichnen (Frühjahr 2022: 48,0 %) und bei 12,2 % der Betriebe (Frühjahr 2022: 6,5 %) sind die Umsätze gesunken.

14,3 % (Frühjahr 2022: 31,0 %) der Betriebe gehen davon aus, dass sich die Geschäftslage weiter verbessert. 57,1 % (Frühjahr 2022: 60,3 %) erwarten eine Stabilisierung auf dem bisherigen Niveau. Immerhin 28,6 % (Frühjahr 2022: 8,7 %) prognostizieren eine Verschlechterung.

In der Branche ist der Fachkräftebedarf ungebrochen groß: 67,3 % der Betriebe verweisen auf offene Stellen (Frühjahr 2022: 66,1 %). Im Blickfeld sind dabei insbesondere Gesellen 59,6 %, Auszubildende 19,8 % und Meister 7,7 %.

Für die kommenden 6 Monate gehen 22,6 % der Befragten trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheit von steigenden Mitarbeiterzahlen aus. Lediglich 6,5 % erwarten einen Rückgang.

Kommentare

botMessage_toctoc_comments_926
Anzeige

Nachrichten zum Thema

+++ News +++ Mini-PV-Anlagen Steckersolargeräte sicher betreiben

In Zeiten, in denen Energie knapp und teuer ist, suchen viele Verbraucher nach Alternativen, selbst Strom erzeugen zu können. Mini-PV-Anlagen von 300 oder 600 W, sogenannte „Balkonanlagen“, die einen Teil der Strom-Grundversorgung abdecken sollen,...

Weiter lesen

+++ News +++ In eigener Sache Weihnachtliche Angebote beim ep - Update

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende entgegen und die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung möchten wir uns deshalb bei Ihnen recht herzlich bedanken.

Weiter lesen

SE Ventures, der Risikokapitalfonds von Tech-Konzern Schneider Electric, baut sein Investment in nachhaltige Klima- und Industrietechnologien weiter aus. Mit Fund II verdoppelt der Risikokapitalfonds seinen Kapitalbestand.

Weiter lesen

In Deutschland ist das am häufigsten verwendete Passwort 2022 „123456“, so die Untersuchung von NordPass. In Deutschland hat sich zum Vorjahr damit das erstplatzierte Passwort nicht geändert, während sich der Trend weltweit verschoben hat – im...

Weiter lesen

+++ News +++ Digitalisierung & Cyber-Sicherheit Gesundheitswesen setzt vermehrt auf Cloud-Faxen

In zahlreichen Bereichen – so auch im Gesundheitswesen – spielt Cloud-basiertes Faxen bei der täglichen Übertragung von sensiblen und vertraulichen Informationen eine entscheidende Rolle.

Weiter lesen
Anzeige