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Verbandstage des LIV Sachsen-Anhalt in Halle: Neue Märkte erschließen
ep7/2004, 1 Seite
Kundengewinnung und -bindung, Wege der Unternehmenspräsentation, Ansprache der neuen Zielgruppe, das Beratungs- und Verkaufsgespräch, Akquisition bei Trägern von Pflegeheimen, Seniorenwohnanlagen und Wohnungsbaugesellschaften umfassend informieren. Die Weiterbildung schließt mit einem betriebs- und personenbezogenen Zertifikat ab. Wo kann man weiterführende Informationen zu dem Thema erhalten? M. Koepp: Die GGT steht jederzeit für Auskünfte zur Verfügung. Selbstverständlich sind alle Interessenten ganz herzlich eingeladen, unser über 1 000 Quadratmeter großes Forum in Iserlohn zur umfassenden Information und Beratung zu nutzen. Hier präsentieren mehr als 60 Aussteller ihre Exponate und Dienstleistungen. Gerne empfangen wir nach Absprache auch Innungen zur Beratung vor Ort. Was verbirgt sich hinter der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik? M. Koepp: Die GGT nimmt eine Vermittlerrolle zwischen Industrie, Handel, Handwerk, Konsument und Wissenschaft ein. Im Einzelnen zählen vor allem dazu die Arbeit am Produkt, die Qualifizierung, die Marktforschung sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Bei der Arbeit am Produkt beschäftigt sich die GGT vor allem mit der Produktentwicklung, Erprobung, Optimierung und Auszeichnung mit dem Qualitätssiegel „Komfort und Qualität“. Das Forum „Wohnen ohne Grenzen“ habe ich bereits erwähnt. Jährlich nutzen ca. 10 000 Konsumenten und Multiplikatoren diese Dauerausstellung zur Beratung und umfassenden Information. Unsere „Marktforschung“ befragt auftragsbezogen ein Verbraucherpanel von 650 Konsumenten der Generation 50+ sowie ein gleichstarkes Referenzpanel im Alter zwischen 16 und 49 Jahren. Nicht zuletzt präsentieren wir bei zahlreichen Messen und Ausstellungen wie der „Altenpflege“ in Hannover, der „Rehacare“ in Düsseldorf, der „SHK“ in Essen sowie der „light + building“ in Frankfurt Wohnraumkonzepte, Produkte und Dienstleistungen. Vielen Dank für das informative Gespräch. Elektropraktiker, Berlin 58 (2004) 7 540 BRANCHE AKTUELL Die Herdüberwachung der Fa. Scanvest Ring ermöglicht eine Unterbrechung der Stromzufuhr zum Herd. Dieses kann entweder durch Überhitzung der Herdplatte ausgelöst werden oder durch eine vorherige Zeiteinstellung. Einfacheres Abziehen des Steckers durch einen Auswurfmechanismus an der Steckdose Bei eingeschräkter Mobilität der Bewohner kann das Schalten des Lichts durch einen Bewegungsmelder sehr vorteilhaft sein Ein neben dem Bett angeordneter „Schlafschalter“ gestattet das Ausschalten der Beleuchtung und stellt außerdem die Heizung auf Nachtabsenkung Für ältere Menschen ist es vorteilhaft, wenn bei Betätigung der Türglocken neben der akustischen auch eine optische Meldung erfolgt Mitgliederversammlung In seiner Festrede versuchte der Präsident des ZVEH, Karl Hagedorn, die Innungsmitglieder zu motivieren. Trotz ungünstiger Bedingungen sollte man den Blick nach vorn richten und u. a. die durch den ZVEH geschaffenen Möglichkeiten nutzen: · Mit den neuen Meister- und Ausbildungsverordnungen hat sich das mögliche Tätigkeitsspektrum erheblich ausgeweitet. Jeder Betrieb ist nun in der Lage, sich ein individuelles Arbeitsgebiet mit Blick auf neue Märkte und Kundenwünsche einzurichten. · Das Elektrohandwerk muss sich seiner Stärke bewusst werden und die Rolle des Systemintegrators für die Gebäudetechnik übernehmen. Hierbei ist rasches Handeln notwendig, denn andere Gewerke stehen schon bereit, um diese Funktion zu übernehmen. · Der Wachstumsmarkt „Wohnkomfort und Sicherheit“ bietet große Möglichkeiten. Um diesen zu erschließen gilt es, entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen zu nutzen [1]. Außerordentlich wichtig beim Beschaffen von Aufträgen ist es, die Wünsche seiner Kunden sehr genau zu kennen, so Walter Mennekes in seinem Grußwort. Hier besteht noch ein großer Nachholbedarf für das Elektrohandwerk. Vorstandswahlen Die Wahl des neuen Vorstands (Bild ) brachte einige Veränderungen, da Ulrich Ehrt, Landesinnungsmeister, (Bild ) und Hans-Werner Steinmetz, Schatzmeister, aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung standen. Der ep wünscht dem Vorstand viel Erfolg bei seiner unter den zurzeit herrschenden Bedingungen besonders schwierigen Arbeit. Die Grußworte der Vertreter aus der Industrie und den Verbänden waren zu einem großen Teil von herzlichen Dankesworten für den aus seinem Ehrenamt scheidenden Landesinnungsmeister geprägt. U. Ehrt war in den letzten acht Jahren Vorsitzender des LIV Sachsen-Anhalt und ist seit über dreißig Jahren Obermeister der Innung Eisleben. Als Vertreter des Handwerks in den Gremien der BGFE hat er sich sehr engagiert und wird als „Erfinder“ des Unternehmermodells angesehen. Das Unternehmermodell ermöglicht den Handwerksbetrieben, auf eine kostspielige Beratung durch Arbeitsschutzkräfte zu verzichten. Literatur [1] Wohnen mit Komfort und Qualität. Elektropraktiker, Berlin 58(2004) 7, S. 538-540. Der neue Vorstand (v.l.n.r.): K.-H. Melzer, W. Hupe (Landesinnungsmeister), W. Mauritz, B. Schulze, Dr. G. Böhme Verbandstage des LIV Sachsen-Anhalt in Halle Neue Märkte erschließen Die Situation bei den Unternehmen ist weiterhin dramatisch. Insolvenzen häufen sich, mit Umsatz, Beschäftigten und Lehrlingen geht es noch immer bergab. Ursachen dafür sind vor allem schlechte Rahmenbedingungen, erdrückende Steuerlasten, zu hohe Lohnnebenkosten und eine blühende Schwarzarbeit. Verabschiedung des Landesinnungsmeister U. Ehrt nach erfolgreicher achtjähriger Tätigkeit durch den LIV-Geschäftsführer N. Urban
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