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Elektrotechnik

Start von "BGFE direkt" - Elektronische Übermittlung von Unfallanzeigen

ep11/2002, 1 Seite

Mit Inkrafttreten der neuen ,,Verordnung über die Anzeige von Versicherungsfällen in der gesetzlichen

Unfallversicherung (Unfallversicherungs-Anzeigeverordnung ­

UVAV)" im August 2002 erlaubt

das Bundesministerium für Arbeit

und Sozialordnung erstmalig die

elektronische Übermittlung von

Unfall- und Berufskrankheiten-Anzeigen.


Elektropraktiker, Berlin 56 (2002) 11 898 Branche aktuell Start von „BGFE direkt“ Elektronische Übermittlung von Unfallanzeigen Mit Inkrafttreten der neuen „Verordnung über die Anzeige von Versicherungsfällen in der gesetzlichen Unfallversicherung (Unfallversicherungs-Anzeigeverordnung - UVAV)“ im August 2002 erlaubt das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung erstmalig die elektronische Übermittlung von Unfall- und Berufskrankheiten-Anzeigen. Die BGFE hat deshalb am 1. August die Pilotphase ihres neuen Online-Dienstes „BGFE direkt“ gestartet. In der Zeit von August bis Ende Dezember 2002 wird zunächst die elektronische Unfallanzeige eingeführt. Nach erfolgreicher Pilotphase folgen im nächsten Jahr weitere Dienste (Online-Lohnnachweis, Online-Buchung von Seminaren). Versicherungsfälle können einzeln manuell und - für Betriebe mit entsprechender IT-Ausstattung - über xml-Datenaustausch angezeigt werden. Nähere Informationen zur xml-Schnittstelle und der notwendigen Datenstruktur erhalten Sie über unsere homepage. Zur Teilnahme an der Pilotphase laden wir einen repräsentativen Querschnitt unserer Mitgliedsbetriebe (Kleinbetriebe, mittelständische und Großunternehmen aus unterschiedlichen Branchen) ein. Falls Sie Interesse haben, uns in der Pilotphase beim Aufbau von „BGFE direkt“ zu unterstützen, können Sie sich über www.bgfe.de anmelden. Ihren Benutzernamen und Ihre Passwörter erhalten Sie dann per Post. Falls Sie Fragen zu „BGFE direkt“ haben, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an bgfedirekt@bgfe.de. Hinweis: Natürlich können sie auch weiterhin Ihre Unfälle in gewohnter Weise per Post bei uns anzeigen. 40 Jahre »berghof« Etwa 250.000 Teilnehmer bis heute weitergebildet Am 7. September 1962 war es soweit: Zum ersten Mal in der Geschichte der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung stellte eine Berufsgenossenschaft ihren Mitgliedsbetrieben eine eigene Schulungsstätte zur Verfügung. Ein ehemaliges Kurhotel in Bad Münstereifel hatte die Berufsgenossenschaft der Feinmechanik und Elektrotechnik zu ihrem neuen Tagungsort »berghof«, dem Haus für Arbeitssicherheit, umgebaut. Damals, im Eröffnungsjahr, schulte die BGFE 652 Teilnehmer in 21 Kursen, heute - nach 40 Jahren werden jährlich mehr als 8.000 Teilnehmer in über 500 Seminaren weitergebildet. In den vergangenen Jahren hat sich die Arbeitsweise stets den Erfordernissen der technisch-wirtschaftlichen Entwicklung angepasst. Teilweise war der »berghof« sogar Vorreiter. Lange bevor der Gesetzgeber die Berufsgenossenschaften dazu verpflichtete, wurden im Haus für Arbeitssicherheit bereits sogenannte „Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ ausgebildet. Die BGFE hatte bereits in den fünfziger Jahren erkannt, dass Arbeitssicherheit nicht allein durch sichere technische Einrichtungen und ein geeignetes Vorschriftenwesen zu verbessern ist, sondern vor allem durch den persönlichen Kontakt und durch die Schulung von Multiplikatoren, die in den Mitgliedsbetrieben den Gedanken der Arbeitssicherheit verbreiten. Die Sicherheitsausbildung nach dem System »berghof« steht für moderne Weiterbildungsarbeit mit Erwachsenen. Von Anfang an wurde Wert auf die Mitwirkung der Teilnehmer gelegt. Keine einseitigen Vorträge, sondern Lehrgespräche, Diskussionen und Gespräche am runden Tisch stehen auf dem Programm. Größtmögliche Praxisnähe ist dabei stets oberstes Gebot. Der »berghof« verfügt über einen festen Stamm hauseigener Dozenten. Sie werden unterstützt durch die technischen Aufsichtsbeamten der BGFE, die aus der Praxis ihrer Beratungstätigkeit besonders gut auf Fragen aus dem betrieblichen Alltag eingehen können. Darüber hinaus hat die Schulungsstätte Experten aus Wissenschaft und Praxis für die Lehrtätigkeit gewonnen. Arbeitssicherheit In Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft der Feinmechanik und Elektrotechnik (BGFE), Köln, informiert der ep auf dieser Seite über aktuelle Themen der Arbeitssicherheit. Kooperation mit der BG

Autor
  • J. Jühling
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