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Elektrotechnik | Schutzmaßnahmen

Spartransformator und Neutralleiter in einem IT-System

ep1/2009, 1 Seite

In unserem Betrieb ist ein Netz in Form eines IT-Systems ohne ausgeführten Neutralleiter vorhanden. Die Spannung beträgt 500 V bei einer Frequenz von 50 Hz. Das Netz ist nach den allgemeingültigen Normen und Regelwerken aufgebaut und mit einer Isolationsüberwachung versehen. Kürzlich wurde nun eine neue Maschine (Drehbank) angeschafft, die eine Versorgungsspannung von 3~ 400 V/N/PE benötigt. Um diese Versorgungsspannung zur Verfügung zu stellen, haben wir einen Spartransformator mit den Spannungen OS = 500 V sowie US = 400 V installiert. Ein Sternpunkt ist ausgeführt und zu 10% belastbar. Es sei erwähnt, dass die Drehbank den Neutralleiter nur für die Versorgung der Leistungs- und Steuerelektronik benötigt. Nach dem Anschließen und der Inbetriebnahme der Drehbank sprach jedoch die Isolationsüberwachung auf der 500-VSpannungsebene an, und erst nach dem Entfernen der Trafosicherungen verschwand auch die Erdschlussmeldung. Die Zuleitung des Transformators ist 4-adrig ausgeführt, die Zuleitung der Maschine 5-adrig (TN-S). Die Schutzleiter beider Systeme sind über das Trafogehäuse miteinander verbunden. Wie ist das Ansprechen der Erdschlussüberwachung zu erklären? Wie können als IT-System ausgeführte Anlageteile miteinander verbunden werden?


   

Autor
  • E. Hering
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