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Elektrotechnik | Schutzmaßnahmen

Schutzmaßnahmen an Feuerwehrsirenen

ep9/2005, 1 Seite

Ich erhielt von meiner Heimatgemeinde einen Vertrag uber die halbjährliche Überprüfung von drei Feuerwehr-Sirenenanlagen, die auf öffentlichen Gebäuden montiert sind. Die Sirenenanlagen wurden in der Zeit um 1950 bis 1960 installiert und ca. 1980 mit einer Funk-Fernauslösung nachgerüstet. Bei der ersten Überprüfung konnte ich feststellen, dass alle drei Sirenenanlagen ohne Schutzmaßnahme gegen Fehlerspannungen betrieben werden. Das gilt fur die Elektrosirenen mit Standrohr sowie für die aus Metallgehäuse bestehenden Feuermeldeauslöser im Handbereich. Eine Sirenenanlage ist mit der Blitzschutzanlage des Schulgebäudes über eine Trennfunkenstrecke verbunden. Zwei Sirenen sind mit je einem Einzelerder, über einen Erdungsleiter 70 mm2 Al, direkt verbunden ( RE = 8 bis10 Ohm). Besteht für diese Anlagen Bestandsschutz und sind sie nach damals gültigen Normen (TGL-Standard) errichtet worden? Welche Schutzmaßnahme gegen Fehlerspannung kann in Anwendung kommen, um Fehlauslösungen zu vermeiden? Im Gebäude besteht ein TT-System. Ist ein Anschluss der Sirenenanlagen an einen Blitzschutz-Einzelerder ohne Trennfunkenstrecke erlaubt?


   

Autor
  • W. Hörmann
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