Zum Hauptinhalt springen 
Elektrotechnik | Schutzmaßnahmen

Schutzleiterverbindung in einem IT-System mit 220 V Gleichspannung

ep1/2011, 3 Seiten

In unserem Unternehmen werden u. a. wichtige Not-Pumpensysteme, Leittechnik-Spannungsversorgung sowie auch Sicherheitsbeleuchtung über ein IT-Netz mit DC 220 V betrieben. Mir fiel nun bei einer Inbetriebnahme auf, dass der PE-Leiter in der Schaltanlage aufgelegt wurde, nicht jedoch am Verbraucher. Dies ist ebenso bei anderen Installationen der Fall. Aus dem Abschnitt 411.6 ("IT-Systeme") der Norm DIN VDE 0100-410 geht für mich lediglich hervor, dass eine Isolationsüberwachung gefordert ist, aber nicht, ob der PE-Leiter durchgängig aufgelegt sein muss. Im Moeller-Schaltungsbuch habe ich ein Anschluss-Schema für IT-Wechselspannungsnetze gefunden, in dem der PE-Leiter durchgängig anzuschließen und zusätzlich ein örtlicher Potentialausgleich zu installieren ist. Diese Variante trifft meiner Auffassung nach ebenfalls für das Gleichspannungs-IT-Netz zu, jedoch herrscht hierzu im Kollegenkreis Uneinigkeit. Muss der PE-Leiter durchgängig bis zu dem Verbraucher geführt sein oder genügt ein "guter" Potentialausgleich? Ist es richtig, dass beim Vorhandensein eines grün-gelben PE-Leiters in einem Kabel dieser auch angeschlossen sein muss?


Weiterlesen mit epPlus oder epDIGITAL
Nie waren verlässliche Informationen wichtiger.

Testen Sie jetzt epPLUS oder epDIGITAL für
60 Tage kostenlos
Sie können auch nur den
Artikel für 2,00 € kaufen
Falls Sie bereits ein Benutzerkonto besitzen, loggen Sie sich ein und achten Sie darauf, dass Ihr Abonnement mit Ihrem Profil verknüpft ist. Sollten Sie Abonnent sein und noch kein Benutzerkonto besitzen, können Sie dieses hier anlegen.

Autor
  • W. Hörmann
Sie haben eine Fachfrage?