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Licht- und Beleuchtungstechnik | Elektrotechnik

Schalten und Dimmen aller Lampen mit einer Steuerung

ep7/2002, 1 Seite

„Grafik Integrale“ vereinfacht die Arbeit für Planer und Installateure. Das neuentwickelte Lichtsteuersystem kann, laut Herstellerangaben, als erste Steuerung alle gängigen Lampen schalten und dimmen.


Leistungsumfang Das System ist in der Lage, induktive und kapazitive Lasten automatisch zu erkennen und entsprechend zu steuern. Hierzu gehören alle modernen Lampen, wie · Leuchtstofflampen, · Niedervolt-Halogen-Glühlampen, · Glühlampen, · Neon-/Kaltkathodenröhren. Auch diverse Standards: · 1-10-V-Technik, · DALI und · DSI mit elektronischen Transformatoren, können durch diese innovative Systemlösung angesteuert werden. Funktionen An den Szenetasten lassen sich vier verschiedene Lichtszenen abrufen. Weitere zwölf Lichtszenen sind durch die zusätzlichen Tasten abrufbar, die sich hinter der Blende der Steuerung verbergen. Abblendzeiten von einer Sekunde bis zu einer Stunde ermöglichen die harmonische Abfolge der Lichtszenen. Das System kann mit weiteren sieben Steuerungen vernetzt werden. Damit erhöht sich die Zahl der steuerbaren Lichtzonen von vier auf 32. Mit seinen umfangreichen Funktionen passt sich „Grafik Integrale“ vielen Anwendungen und Beleuchtungssituationen an. Programmierung und Anwendung Die Steuerzentrale (Bild ) ist einfach zu programmieren und zu bedienen. Per Tastendruck steuert und regelt der Anwender alle Lampen eines Raumes. Einzelne Lichtszenen wählt er an den Tasten der Steuerung bzw. der Bedienstellen sowie über eine IR-Fernbedienung aus. Eine Sperrfunktion verhindert, dass nicht berechtigte Personen die ausgewählten Lichtszenen verändern. Installation Die neue Lichtsteuerung bietet insbesondere dem Elektrohandwerk weitreichende Vorteile: Trotz unterschiedlicher Verbraucher wird nur noch eine Einheit benötigt. Das vereinfacht den Einbau und verkürzt die Installationszeiten. Die neue Lichtsteuerung schließt Fehlkombinationen aus: Phasenanschnitt- oder Phasenabschnittdimmer können nicht miteinander verwechselt werden. Wenn sich Verbraucher oder Lasten ändern oder nachträglich neue Lampen an das System angeschlossen werden, bleibt die Hardware unangetastet. Das Neu-Konfigurieren der Dimmer entfällt. Zur Montage wird lediglich eine 4-fach UP-Dose nach US-Sandard (200 x 95 mm) mit einer Mindesttiefe von 70 mm benötigt. Empfohlen wird jedoch, eine 89 mm tiefe UP-Dose zu verwenden. Das Steuergerät mit aufgesteckter Frontplatte ist etwa 224 mm breit und rund 116 mm hoch, bei einer Gesamttiefe von etwa 58 mm. Sollen mehrer Geräte installiert werden, ist ein Abstand von 12 cm zwischen den Frontplatten zu berücksichtigen. Dimensionierung Die zulässige Gesamtleistung/ Gesamtscheinleistung der Steuerzentrale von 2300 W/VA darf nicht überschritten werden. Für eine einzelne Beleuchtungszone kann das Steuergerät bei einer Versorgungsspannung von 230 V einen Belastungsstrom von maximal 3,5 A liefern (d. h. rund 800 W/VA). Das bedeutet, dass nicht jede der vier Beleuchtungszonen bis an die Zonenleistungsgrenze belastet werden darf, da ansonsten die zulässige Gesamtleistung überschritten würde. Zulässig sind bis zu 20 Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen je Zone. R. Baer Elektropraktiker, Berlin 56 (2002) 7 591 Report Schalten und Dimmen aller Lampen mit einer Steuerung „Grafik Integrale“ vereinfacht die Arbeit für Planer und Installateure. Das neuentwickelte Lichtsteuersystem kann, laut Herstellerangaben, als erste Steuerung alle gängigen Lampen schalten und dimmen. Steuerung (Grafik Integrale), die alle gängigen Lampen automatisch erkennt, schaltet und dimmt a Abdeckung (transparent oder nichtdurchscheinend); b Hauptdimmtasten; c Szenenauswahltasten; d Gesamt-AUS-Taste; e Infrarotempfänger; f Zonenhelligkeitstasten; g Übergangszeittasten Foto: Lutron Electronics Anzeige Ihre Bestellung richten Sie an: HUSS-MEDIEN Gmb H Leserservice, 10400 Berlin Fon: 030/42 15 12 45 Fax: 030/42 15 12 32 Lesen Sie in Heft 13/02: Lesen Sie in Heft 13/02: Vertragsabschluss im Internet Vertragsabschluss im Internet

Autor
  • R. Baer
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