Licht- und Beleuchtungstechnik
Einfach digital gesteuert
ep3/2000, 1 Seite
Um Lichtszenen relasieren zu können, müssen Leuchten zu Gruppen zusammengefasst und programmiert werden können. Natürlich sollen sich solche Einstellungen vom Benutzer einfach ändern und speichern lassen. Weitere Anforderungen ergeben sich beispielsweise, wenn man solche Anlagen in ein Gebäudemanagementsystem einbindet. Dann sind auch einfache Rückmeldungen über Status oder Zustand der Anlage, z.B. Ein/Aus der Beleuchtungsanlage oder Lampenfehler, gewünscht. Mit der bisher meist eingesetzten 1...10-V-Ansteuerung lassen sich solche Bedürfnisse nur sehr schwer umsetzen, da dafür eine Vielzahl von Komponenten benötigt wird. Um eine programmierte Szene in einem Raum zu ändern, sind meist Eingriffe in die Verdrahtung notwendig. Bei Bedienung und Komponentenzahl besteht in diesen konventionellen Systemen also noch erhebliches Verbesserungspotenzial. Spezialist gefragt Komfortable Lichtsteuersysteme setzen in der Regel auf die Bustechnik, z.B. mit dem „European Installation Bus“ (EIB) oder Lon Works. Solche Bussysteme sind aber für die Automatisierung wesentlich komplexerer Gewerke ausgelegt. Änderungen werden normalerweise dem Busspezialisten überlassen, da ein Einstellen einer Lichtszene durch den Endanwender nur in Ausnahmefällen gelingt. Einfache Alternative Der neue digitale Standard in der Lichtsteuerung DALI (Digital Addressable Lighting Interface) präsentiert sich nun als Alternative für Beleuchtungsanlagen. Diese Schnittstelle für elektronische Vorschaltgeräte verknüpft die einfache Installation aus der 1...10-V-Technik mit dem Komfort einer intelligenten Lichtsteuerung. Damit schließt DALI anwendungstechnisch die Lücke zwischen 1...10-V-und aufwändigen Bussystemen. DALI wurde geschaffen, um allen Anforderungen an eine moderne Lichtsteuerung in Form eines Standards gerecht zu werden. Mit DA-LI lassen sich die entsprechend ausgelegten elektronischen Vorschaltgeräte (EVG) digital ansteuern und alle Befehle eines Steuergeräts ausführen. Die Funktionalität eines jeden DALI-EVG, als Teil eines Lichtsystems, geht weit über das Maß der bisherigen analogen 1...10-V-Schnittstelle hinaus. Hierzu gehört auch die Möglichkeit, Rückmeldungen von den EVG über deren Status zu erhalten oder Szenenwerte in einem EVG zu speichern. Bis zu 64 einzeln adressierbare Vorschaltgeräte lassen sich an einer Kontrolleinheit zusammenfassen und individuell programmmieren. Die einzelnen EVG können 16 frei definierbaren Gruppen zugeordnet, und es können 16 Lichtszenen abgespeichert werden. Die führenden EVG-Hersteller - vor allem Helvar, Philips Licht, Tridonic und OSRAM - haben DALI ins Leben gerufen und die Funktionen eines DALI-EVG bzw. eines DALI-konformen Verbrauchers in einem Beleuchtungssystem festgelegt. Bei DALI handelt es sich nicht um ein System, sondern um eine Schnittstellendefinition. Das DA-LI-Protokoll wird in die EVG-Norm IEC929 als neuer Anhang aufgenommen. DALI in der Anwendung DALI ist in erster Linie für die komfortable Lichtsteuerung innerhalb eines Raums konzipiert. Im Vordergrund steht die unkomplizierte Bedienung der Beleuchtungsanlage mit allen eingesetzten Komponenten. DALI kann über ein Gateway mit einem Gebäudeleittechniksystem wie EIB oder LON verbunden werden. Dann lässt sich das Licht in den einzelnen Räumen auch zentral schalten oder dimmen. Zusätzlich können defekte Vorschaltgeräte oder ausgefallene Lampen identifiziert werden. Bedient wird das BASIC-System über handelsübliche Taster mit insgesamt fünf Schaltmöglichkeiten. Soll die Beleuchtungsanlage von unterschiedlichen Orten aus bedient werden, so sind die Bedienstellen parallel zu schalten. Einfach installiert Für die Installation können fünfadrige Netzleitungen verwendet werden. Die beiden nicht für die Stromversorgung benötigten Adern sind der DALI-Schnittstelle vorbehalten. Sie werden ohne Beachtung der späteren Leuchtengruppierung auf eine gemeinsame zweipolige DALI-Steuerleitung geschaltet. Verpolung oder Netzspannung an der DALI-Schnittstelle zeigen bei den DALI-EVG von OSRAM keine Auswirkungen. Bereits vor der Inbetriebnahme kann der Installateur über die Taste 5 (Zentralfunktion) alle Lampen des Systems dimmen sowie ein- und ausschalten. Die Verdrahtung lässt sich einfach auf ihre Fehlerfreiheit durch Drücken der Taste 1 bis 4 überprüfen. Eine korrekte Installation quittiert die Beleuchtungsanlage durch Blinken der Lampen. Der Benutzer am Ball Der Benutzer kann durch Drücken der entsprechenden Taste die zuvor programmierten Lichtszenen abrufen. Bei dem BASIC-System ist Szene 1 immer der Konstantlichtregelung vorbehalten. Da die Taste 5 die Funktion eines Standarddimmers für alle DALI-Teilnehmer einnimmt, lassen sich mit dieser Taste alle Lichtszenen überdimmen. Der Benutzer kann die Szenen jederzeit ändern und abspeichern. Allerdings besitzt er ohne Sicherheitscode keinen Zugriff auf die Gruppeneinteilung. Elektropraktiker, Berlin 54 (2000) 3 265 build.ing licht KOMFORT Einfachdigitalgesteuert Die moderne Gebäudeinstallation ist gekennzeichnet durch Komfort und Energieeffizienz. Die gleichen Ansprüche gelten natürlich auch für die Beleuchtungssteuerung. Nur Licht ein- und ausschalten genügt nicht mehr. Vielmehr sind Lichtszenen gefragt, die der Nutzer situationsabhängig abrufen kann. KOMFORT Einfachdigitalgesteuert Die moderne Gebäudeinstallation ist gekennzeichnet durch Komfort und Energieeffizienz. Die gleichen Ansprüche gelten natürlich auch für die Beleuchtungssteuerung. Nur Licht ein- und ausschalten genügt nicht mehr. Vielmehr sind Lichtszenen gefragt, die der Nutzer situationsabhängig abrufen kann. KOMFORT Einfachdigitalgesteuert Die moderne Gebäudeinstallation ist gekennzeichnet durch Komfort und Energieeffizienz. Die gleichen Ansprüche gelten natürlich auch für die Beleuchtungssteuerung. Nur Licht ein- und ausschalten genügt nicht mehr. Vielmehr sind Lichtszenen gefragt, die der Nutzer situationsabhängig abrufen kann. KOMFORT Einfachdigitalgesteuert Die moderne Gebäudeinstallation ist gekennzeichnet durch Komfort und Energieeffizienz. Die gleichen Ansprüche gelten natürlich auch für die Beleuchtungssteuerung. Nur Licht ein- und ausschalten genügt nicht mehr. Vielmehr sind Lichtszenen gefragt, die der Nutzer situationsabhängig abrufen kann. KOMFORT Einfachdigitalgesteuert Die moderne Gebäudeinstallation ist gekennzeichnet durch Komfort und Energieeffizienz. Die gleichen Ansprüche gelten natürlich auch für die Beleuchtungssteuerung. Nur Licht ein- und ausschalten genügt nicht mehr. Vielmehr sind Lichtszenen gefragt, die der Nutzer situationsabhängig abrufen kann.
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