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Elektrotechnik | Installationstechnik

Querschnittsreduzierung von Leitungen

ep5/2006, 1 Seite

Stromkreise für Steckdosen und Beleuchtung (es handelt sich um Installationen in Wohnungen), welche ich aufgrund des Spannungsfalls mit dem Querschnitt 2,5 mm2 ausgeschrieben habe, wurden vom Ausführungsunternehmen mit 2,5 mm2 und 1,5 mm2 realisiert. Das Ausführungsunternehmen hat zu den Steckdosen 2,5 mm2 verlegt und ist von der Steckdose neben der Zimmertür mit 1,5 mm2 zum Lichtschalter und von dort mit 1,5 mm2 zur Leuchte gegangen. Bezugnehmend auf die DIN VDE 0100 Teil 430 und Teil 520 habe ich diese Mischinstallation als Mangel bezeichnet und gefordert, die Stromkreise mit 10 A (entspricht dem Querschnitt von 1,5 mm2) anstelle der ausgeschriebenen 16 A abzusichern. Das Ausführungsunternehmen behauptet, dass eine Querschnittsverjüngung innerhalb eines Stromkreises fachlich richtig ist und die Absicherung nicht anzupassen ist. Begründet wird die Aussage damit, dass innerhalb des Stromkreises nur max. 5 m mit dem Querschnitt 1,5 mm2 verlegt wurden. Ich kann dieser Argumentation nicht folgen und fand meine Auffassung auch in der DIN VDE 0100-430 bestätigt. Habe ich etwas übersehen?


   

Autor
  • H. Senkbeil
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