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Elektrotechnik | Messen und Prüfen

Prüfarbeiten durch Ruheständler

ep6/2006, 2 Seiten

Um Personalkosten zu sparen, weichen immer mehr Unternehmen auf die geringfügige Beschäftigung ehemaliger Elektriker aus. Wie soll man sich verhalten, wenn man derartige Angebote erhält? • Die Überprüfung von ortsveränderlichen Geräten stellt in der Regel kein Problem dar, zumal die Betriebe Protokolle und Messgerät (Secutest 701/702 S II) zur Verfügung stellen. Problematischer wird es nur, wenn Geräte geprüft werden sollen, die nicht oder nur sehr schwer zu öffnen sind. Sie besitzen Schukostecker und vollständiges Metallgehäuse. Wie soll man sich verhalten und was soll man in das geforderte Prüfprotokoll schreiben? • Gelegentlich wird von den Arbeitgebern auch die Veränderung bestehender fester Installationen gewünscht. Eine verantwortliche Elektrofachkraft ist im Betrieb nicht vorhanden oder nicht verpflichtet. Die Aufträge werden von Nichtfachleuten erteilt, Material wird im Elektrogroßhandel gekauft oder bestellt. Zeichnungen, Schleifenmessprotokolle existieren, wenn überhaupt, so nur unvollständig. Trotz m war bis jetzt die Zusammenarbeit mit den Auftraggebern einvernehmlich und kollegial. Es bereitet mir Sorge an diesen Anlagen Änderungen oder Erweiterungen vorzunehmen, da mir die Rechtslage zu unsicher ist. Da in dieser Situation bestimmt viele ehemalige Kollegen sind, bitte ich um Ratschläge, wie man sich verhalten soll, ohne mit den Gesetzen und Vorschriften in Konflikt zu kommen.


   

Autor
  • K. Bödeker
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