Inf.- und Kommunikationstechnik
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Pocket-PCs - Kleine Helfer sparen viel Zeit
ep2/2004, 2 Seiten
Zettelwirtschaft ade Vereinfacht formuliert sind Handheld- oder Pocket-PC (auch als PDA Personal Digital Assistants bezeichnet) aufgerüstete Taschenrechner bzw. in ihrem Leistungsumfang reduzierte, verkleinerte Personalcomputer. Sie helfen die altbekannte Zettelwirtschaft zu beenden. Mit ihnen kann der Elektromeister u. a. Termine, Daten und Adressen aufnehmen, Notizen oder Telefonnummern verwalten bzw. auf das Internet zugreifen. Mittlerweile ist es auch möglich, Dokumente, die mit Bürosoftware erstellt wurden, also Briefe, Kalkulationen oder Präsentationen, zu bearbeiten. Bei der Anschaffung sind vor allem folgende Kriterien zu berücksichtigen. Software und Betriebssysteme. Ebenso wie beim Personalcomputer wird auf dem Handheld-PC ein Betriebssystem benötigt und ist gängige Standardsoftware vorhanden. Konkret: Palm OS, das System des bekannten US-amerikanischen Hauses Palm. Natürlich ist auch die Windows-Familie vertreten: Microsoft Windows Pocket PC 2003 und die Standard Büroanwendungen aus Microsoft Office, also Word, Excel und Outlook. Datenübertragung und Zugriff auf andere Geräte. Mittlerweile besitzen die meisten Handhelds die Möglichkeit ohne Kabel, also wireless, auf andere Geräte und das Internet zuzugreifen (Schlagwort: Bluetooth-Schnittstelle). Wichtig für die Weiterverarbeitung von Daten (wie Adressen, Texte und Notizen, tabellarische Kalkulationen, Präsentationen) auf dem Rechner am Arbeitsplatz ist es, Daten von dem einen auf das andere Gerät zu übertragen. Dies geschieht u.a. mittels eines Kabels (etwa über eine sogenannte USB-Desktop-Docking-Station oder eine serielle RS232C Schnittstelle) bzw. mit Hilfe der Bluetooth-Technologie. Dateneingabe. Die Eingabe von Daten (handschriftlich, Antippen von Zahlen und Buchstaben) geschieht im Regelfall mittels eines Stiftes auf einem berührungsempfindlichen Bildschirm, dem Touchscreen, bzw. per Antippen von Symbolen auf ihm. Ergänzungen sind möglich. So können an manche Handhelds Minitastaturen angeschlossen werden. Elektropraktiker, Berlin 58 (2004) 2 112 BETRIEBSFÜHRUNG Kleine Helfer sparen viel Zeit Handhels _ die Computer für die Hosentasche finden auch im rauhen Baustellen-Einsatz zunehmend Verbreitung. Lesen Sie, was die kleiner Helfer wirklich leisten können und für welche Aufgaben in der Praxis sich welche Geräte am besten eignen. Kompaktheit und Leistungsfähigkeit machen Pocket-PCs zu vollwertigen Arbeitsmittel Auf der WEB-Seite www.palmtopmagazin.de erhält man einen breiten Überblick über das aktuelle Angebot an Handeld-PC und das momentane Preisniveau Andere Geräte lassen sich zum Diktiergerät aufrüsten. Bildschirm, Stromversorgung, Erweiterungskarten. Komfortable, zumeist farbige Touchscreens zeigen Daten und Symbole an. Der Anzeigebereich umfasst zumeist knapp neun Quadratzentimeter. Die Stromversorgung erfolgt über Batterien. Eine mehrstündige, ununterbrochene Nutzung muss möglich sein. Der Akku ist dann über das Stromnetz wieder aufzuladen. Ebenso sollte ein leistungsfähiger Handheld Steckplätze für Erweiterungen (etwa für Karten zur Datensicherung) besitzen. Diese genannten Ausstattungsmerkmale und Eigenschaften besitzen heute die meisten Geräte der führenden Hersteller. Wo sie sich jedoch unterscheiden, dazu im Folgenden mehr. Handhelds - was Hersteller bieten Die Angebote der führenden Anbieter sind heute fast identsch. Ob es nun ein Gerät von Palm, Toshiba, Compag oder Siemens-Fujitsu (Bild ) ist, die Top-Geräte sind mit einen 400 MHz Prozessor ausgestattet, haben einen Speicher von 64 bzw. 128 MB und sind in ihren Abmessungen bei einer Höhe von unter zwei Zentimetern kleiner als ein DIN A6-Blatt. Besondere Eigenschaften der Geräte sind heute: drahtlose Übertragung von Daten über Wireless LAN oder Bluetooth. Digitale Bilder, Dokumente oder Adressdaten können so ohne Kabelanbindung zwischen den Geräten ausgetauscht werden. Für die unterschiedlichen Geräte gibt es verschiedene Anwendungsprogramme, die speziell auf den jeweiligen Typ zugeschnitten sind. Weitere sinnvolle Erweitertungen sind beispielsweise beim Clie PEG NZ 90 von Sony eine integrierte Digitalkamera. Auch für die Sprachaufzeichnung eignen sich viele Geräte. Neue Art der Texteingabe „Alle bisher auf dem Markt erhältlichen PDA verwenden für die Texteingabe Stift oder Tastatur und haben insbesondere in der Ergonomie der Bedienung, wie auch im Verhältnis Gehäuse-/Displaygröße erkennbare Nachteile, die den Alltagsnutzen einschränken“, so die Aussagen der Fa. Invair. Das Stuttgarter Unternehmen hat für die Dateneingabe einen neuen Weg eingeschlagen. Der „Filewalker Business“ gestattet die Eingabe von Buchstaben und Ziffern mittels Drehrad und Tasten. Erscheint der gewünschte Buchstabe auf der Zeichentabelle, so wird er mit einer der Funktionstasten direkt aktiviert und auf den Bildschirm übernommen. Vorteil: Der Filewalker-Benutzer (arbeitet) mit vier Fingern gleichzeitig. Online weiter informieren Wer sich gebündelt über Handhelds unterrichten will, der kann beispielsweise das vom Journalisten R. Grievers herausgegebene Palmtop Magazin (Bild ) aufsuchen. Seit 1996 verfolgt es aktuelle Entwicklungen im Handheld-Bereich und ist nach eigenen Worten damit die älteste deutschsprachige Online-Publikation zu diesem Themenkomplex. Unter Produkte/Gesamtübersicht listen die Verantwortlichen Informationen über Handhelds auf. Sie sind nach Kategorien wie Palm OS-basierte Handhelds, Windows CE basierte Produkte oder Linux-Handhelds gegliedert. Die Internetadressen von mehr als zwanzig Herstellern sind hier gelistet. Natürlich gibt es auch Händlerlisten, Testberichte, Diskussionsforen und Meldungen über aktuelle Entwicklungen. Fazit „Leicht und superschlank für jede Tasche“ bzw. „leistungsstarke Textverarbeitung und Tabellenkalkulation“ sind jene Schlagworte, die beschreiben, was ein Handheld mittlerweile leistet. Aus den kleinen Adresssammlern und Terminplanern sind mittlerweile effiziente Helfer für die Arbeit unterwegs geworden. Ein solches Gerät sollte zur Standardausrüstung eines Elektrohandwerkers gehören. D. Maas Elektropraktiker, Berlin 58 (2004) 2 BETRIEBSFÜHRUNG
Autor
- D. Maass
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