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Hard- und Software

Softmaker Office - Komplettlösung für das Büro

ep11/2007, 3 Seiten

Ohne ein leistungsfähiges Office-Paket ist heute der Büroalltag kaum noch vorstellbar. Textverarbeitungen, Tabellenkalkulationen und Programme zur Erstellung von Präsentationen sind Werkzeuge, deren Verfügbarkeit und virtuose Handhabung vielfach ganz selbstverständlich vorausgesetzt werden. Aber das Angebot an Office-Paketen ist in den letzten Jahren recht übersichtlich geworden.


Nicht nur für Windows Das Nürnberger Softwarehaus Softmaker gehört schon seit mehr als zwei Jahrzehnten zu den namhaften Anbietern von Standardanwendersoftware. Waren es zunächst ausschließlich Lösungen für DOS- und später Windows-Rechner, so sind in den letzten Jahren Versionen für Pocket- und Handheld-Computer sowie Rechner mit einem Linux-Betriebssystem hinzugekommen. Diese plattformübergreifende Verfügbarkeit, ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis und die offenbar gewollte Nähe bezüglich der Funktionalität und der Gestaltung der Benutzoberfläche zu dem bekannten Produkt aus Übersee sind die spezifischen Merkmale dieses Office-Paketes. Das aus der Textverarbeitung Textmaker und der Tabellenkalkulation Planmaker bestehende Softmaker Office 2006 wird gegenwärtig durch das Angebot von Softmaker Office 2008 ergänzt/ abgelöst. Das neue Produkt verfügt neben der Textverarbeitung und der Tabellenkalkulation, zusätzlich über ein Programm zur Erstellung von Präsentationen und mit Basic Maker über eine Entwicklungsumgebung für die Programmiersprache Softmaker Basic. Die Funktionalität des Softmaker-Office-Paketes lässt sicher kaum Wünsche offen, eher ist der Anwender von der Fülle der Funktionen überwältigt. Aber das gilt für alle großen Office-Pakete gleichermaßen. Da sich aber deren Benutzeroberflächen und deren Funktionalität nur noch in Feinheiten unterscheiden, kann der erfahrene Nutzer das Softmaker-Office ohne nennenswerte Einarbeitung nutzen. Die Installation der Windows-Version auf einem einzelnen PC ist unkompliziert und selbsterklärend. Für eine Installation im Netzwerk findet man im Handbuch eine Anleitung. Softmaker Office - Komplettlösung für das Büro Ohne ein leistungsfähiges Office-Paket ist heute der Büroalltag kaum noch vorstellbar. Textverarbeitungen, Tabellenkalkulationen und Programme zur Erstellung von Präsentationen sind Werkzeuge, deren Verfügbarkeit und virtuose Handhabung vielfach ganz selbstverständlich vorausgesetzt werden. Aber das Angebot an Office-Paketen ist in den letzten Jahren recht übersichtlich geworden. BETRIEBSFÜHRUNG Textmaker - eine universelle Textverarbeitung Textverarbeitung Ohne ein Programm zur Bearbeitung von Texten geht es nirgendwo. Textverarbeitungen sind daher das Herzstück eines jeden Office-Paketes. Der Textmaker (Bild ) unterstützt das Schreiben eines einfachen, nur wenige Sätze umfassenden Geschäftsbriefes ebenso, wie die Erarbeitung einer mehrere hundert Seiten umfassenden Dokumentation. Es können alle üblicherweise verwendeten Dateiformate, wie diverse Word-Formate, das rtf-Format, das odt-Format usw. gelesen und gespeichert werden. Darüber hinaus ist ein Export erstellter Dokumente in pdf-Dateien problemlos möglich. Der Textmaker verfügt über alle, vor allem aus der Sicht eines Technikers, wichtigen Funktionen wie etwa das Rechnen im Text (Bild a), einen Formeleditor (Bild b), eine integrierte Datenbank und die Möglichkeit zur Anlage von Tabellen. Zur Erstellung von Serienbriefen kann auf die selbsterstellte Datenbank zugegriffen werden. Es kann aber auch auf fremde dbf- oder csv-Dateien zugegriffen werden. Für den praktischen Büroalltag relevante Anwendungen ergeben sich auch aus der Möglichkeit zur Anlage von Formularen. Zu deren Gestaltung stehen Textfelder, Kontrollkästchen für Ja-/Nein-Angaben und Auswahllisten für vorgegebene Zuordnungen zur Verfügung. Natürlich können auch mit Basic-Maker erstellte Scripte eingebunden werden. Selbstverständlich verfügt der Textmaker über eine Rechtschreibkorrektur, die um benutzerspezifische Wörterbücher ergänzt werden kann. Ein Thesaurus steht dem Nutzer zur Seite, wenn mal nach einem treffenderen Wort gesucht wird. Tabellenkalkulation Die Idee, einfache, sich wiederholende Erfassungs- und Berechnungsvorgänge über rechnende Tabellen auf einem PC zur realisieren und dem Endanwender gleichzeitig die Möglichkeit zu geben, sich diese Hilfsmittel nach den eigenen Wünschen zu gestalten, hat entscheidend zum Siegeszug des Personalcomputers beigetragen. Tabellenkalkulationsprogramme gehören daher nach den Textverarbeitungen zu den am meisten genutzten Tools. Wer nicht über ausreichende Kenntnisse und Erfahrungen verfügt, um selbst Arbeitsblätter anzulegen, findet für Standardaufgaben vielfach kostenlose Vorlagen. Planmaker (Bild ) bringt u. a. Arbeitsblätter für ein Fahrtenbuch, eine Arbeitszeiterfassung und eine Umsatzübersicht mit. Das Programm kann Microsoft-Excel-Arbeitsmappen (xls-Dateien) und Vorlagen (xlt-Dateien) lesen und selbst Tabellen auch wieder in xls-Dateien speichern. Die Arbeit mit vorgefertigten Arbeitsblättern bedarf oft nicht einmal einer Einweisung. Wer selbst Arbeitsblätter erstellen will, muss schon einige Zeit investieren, um die vielfältigen „Programmier“möglichkeiten einer solchen Software kennen und beherrschen zu lernen. Wer über Vorkenntnisse aus der Arbeit mit ähnlichen Produkten verfügt ist hier im Vorteil. Präsentationen Nachdem die Beamer-Technik in den letzten Jahren den Kinderschuhen entwachsen und wegen des inzwischen recht moderaten Preises geradezu allgegenwärtig ist, sind PC-gestützte Präsentationen in Seminaren und Workshops fast selbstverständlich geworden. Dieser Entwicklung folgend, hat Softmaker das neue Office-Paket durch eine Komponente zur Erstellung von Präsentationen ergänzt (Bild ). Die vorliegende Beta-Version macht einen rundum ausgereiften Eindruck und bringt alles an Funktionen mit, was man von einem solchen Produkt erwartet. Präsentationen können in einem systemeigenen Format gespeichert werden, aber das weit verbreitete ppt-Format wird ebenso problemlos beherrscht. Basic Maker Die Programmiersprache Basic hat - trotz mancher gegenteiliger Voraussagen - in den letzten Jahren nichts von ihrer Bedeutung verloren. Die verhältnismäßig leichte Erlernbarkeit dieser Programmsprache wissen vor allem Anfänger zu schätzen. Wegen ihrer Effizienz wird diese Sprache auch von Spezialisten für kleinere, gut überschaubare Aufgaben gern genutzt. Basic Maker (Bild ) ist Entwicklungsumgebung für die Programmiersprache Softmaker Basic. Dieser Basic-Dialekt ist vor allem auf die Zusammenarbeit mit Anwendungen wie Text- und Plan Maker optimiert und orientiert sich - nicht zuletzt aus Gründen der Kompatibilität - bezüglich des Sprachumfanges am Standard Visual Basic for Application (VBA) von Microsoft. Softmaker Basic wird ebenso wie VBA dafür genutzt Bearbeitungsabläufe zu automatisieren. Basic Maker besteht aus einem Script-Editor, in welchem ein grafischer Dialogeditor, ein Debugger und der Interpreter integriert sind. Die Anwendung dieses Produktes setzt Grundkenntnisse des Programmierens im Allgemeinen und zur Programmiersprache Basic im Besonderen voraus. Wer über diese Voraussetzungen z. B. aus der Arbeit mit VBA verfügt, wird sich sicher schnell in die Handhabung von Basic Maker einarbeiten können. Elektropraktiker, Berlin 61 (2007) 11 992 BETRIEBSFÜHRUNG Wichtige Funktionen für Techniker a) Rechnen im Text b) Formel-Editor Planmaker - leistungsfähig und kompatibel Softmaker Presentations - rundum ausgereift Handbuch und Hilfe Der Funktionsumfang und die Handhabung eines anspruchsvollen Office-Paketes erschließen sich dem Anwender vor allem durch den täglichen praktischen Gebrauch der verschiedenen Werkzeuge. Wer über Erfahrungen aus der Arbeit mit ähnlichen Produkten verfügt, wird schnell und problemlos auch das Softmaker-Paket nutzen können. Die Einarbeitung in die Handhabung der zum Paket gehörenden Programme wird durch einheitlich gestaltete Benutzeroberfläche erleichtert. Funktionen die gleichermaßen in verschiedenen Programmen verfügbar sind, findet man auch an den gleichen Plätzen innerhalb des Menüsystems. Das gilt nicht nur für den Funktionsumfang des Datei-Menüs, sondern ebenso für das Einfügen von OLE-Objekten, Zeichnungen usw. Für auftretende Fragen gibt es eine umfangreiche und gut strukturierte Online-Hilfe. Darüber hinaus gewährt der Hersteller kostenlosen telefonischen Support. Vor Inanspruchnahme desselben sollte man aber nicht nur die Online-Hilfe zu Rate ziehen, sondern auch das mitgelieferte gedruckte Handbuch aufmerksam lesen. Auch der erfahrene Nutzer wird beim Studium dieses vorzüglich gestalteten Nachschlagewerkes manch Neues entdecken. Fazit Softmaker Office 2008 ist ein ausgewogenes und zeitgemäßes Angebot. Text Maker und Plan Maker hinterlassen, wie bereits bei den Vorversionen, einen reifen Eindruck und wurden lediglich in Nuancen (z. B. pdf-Export) den neuen Entwicklungen und Erfordernissen angepasst. Aber auch der neu hinzugekommene Basic Maker und das Präsentationsprogramm lassen kaum Wünsche offen. Es ist erstaunlich, zu welch beachtlichen Leistungen ein überschaubares, aber engagiertes Entwicklerteam fähig ist. Mit Softmaker Office 2008 tritt das Nürnberger Unternehmen aus dem Schatten des übermächtigen Marktführers und präsentiert sich als ernst zu nehmender Mitbewerber. Wer die Anschaffung eines Office-Paketes erwägt, sollte das Angebot der Firma Softmaker, nicht nur wegen des überaus günstigen Preises (Softmaker Office 2006 kostet 69,50 Euro) unbedingt mit in Betracht ziehen. Ausbildungseinrichtungen bekommen das Produkt fast zum Nulltarif. H. Möbus Elektropraktiker, Berlin 61 (2007) 11 BETRIEBSFÜHRUNG Basic-Maker - eine Basic-Entwicklungsumgebung 993

Autor
  • H. Möbus
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