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Elektrotechnik | Kabel und Leitungen

Nichtlineare Lasten am Drehstromnetz

ep7/2008, 1 Seite

Wenn drei Geräte mit Gleichrichtung (z. B. NF-Leistungsverstärker mit Ausgangsleistungen von etwa 1500 W bis 2000 W) in Sternschaltung an einem Drehstromnetz betrieben werden, fließt im Neutralleiter selbst bei gleichmäßiger Auslastung der dreifache Strom gegenüber einem Außenleiter (praktische Messungen ergaben etwa den 2,5-fachen Strom). Eine Kompensation der Ströme findet nicht statt. Wie lässt sich praktisch der Stromanschluss für ein solches System realisieren? Verfügt ein übliches fünfadriges Kabel, das für die Außenleiterströme dimensioniert ist, über ausreichend Reserven für den Neutralleiter? Muss ein Kabel, das für den tatsächlichen Strom im Neutralleiter dimensioniert ist, auf der Verbraucherseite nochmals abgesichert werden? Lösungen, bei denen mehrere Verstärker in einem Schrank zusammengefasst und von außen einzeln mit Einphasen-Wechselstrom versorgt werden, haben sich in der Praxis nicht bewährt, da offensichtlich Folgendes gilt: 1 Schrank = 1 Verbraucher = 1 Elektroanschluss.


   

Autor
  • F. Schmidt
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