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Elektrotechnik | Kabel und Leitungen

Nachrüstung des Schutzes bei indirektem Berühren

ep6/2001, 3 Seiten

Bei der Modernisierung der Wohnungen unserer Genossenschaft werden Ofenheizungen durch moderne Sammelheizungen ersetzt. Die ehemals isolierende Eigenschaft der Räume ist damit aufgehoben. Im Zuge der Bauarbeiten werden Bad, Küche und Korridor ab Wohnungsverteiler völlig neu

installiert. Vor uns steht die Frage, ob die restlichen Räume ebenfalls eine Neuanlage erhalten müssen oder ob die vorhandene Anlage weitergenutzt werden kann. Eine komplette Neuinstallation ist in der Regel nicht durchführbar, wenn die Mieter wohnen bleiben. Die Baumaßnahmen sind dann mit solchen Härten für die Bewohner verbunden, dass Wohnungskündigungen die Folge sind. Beim gegenwärtigen Überangebot an Wohnungen führt das zu einem dauerhaften Wohnungsleerstand. Komplette Neuinstallationen werden deshalb erst bei Mieterwechsel vorgenommen. Wir haben uns deshalb entschlossen, in den Wohnräumen Schukosteckdosen einzusetzen Der vorhandene PEN-Leiter wird vor dem Steckdoseneinsatz in N- und PE-Leiter geteilt und mittels Pressverbinder der getrennte Anschluss der Leiter an den Klemmen vorgenommen So wird auch bei Leuchtenanschlüssen

verfahren. Balkonsteckdosen werden stillgelegt. Im Vorfeld wird die vorhandene Anlage auf Mängelfreiheit geprüft. Entspricht unsere Verfahrensweise den Anforderungen?


   

Autor
  • H. Senkbeil
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