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Messen und Prüfen

Messung vorbelasteter RCD

ep6/2024, 1 Seite

Die Prüfung des Auslösestroms eines RCDs wird oft an einer Steckdose durchgeführt. Dazu liegt am Stromkreis Spannung an. Das Messgerät könnte beispielsweise einen Auslösestrom 29 mA anzeigen. Wenn die Anlage mit 10 mA vorbelastet ist, würde der Auslösestrom des RCDs jedoch tatsächlich 39 mA betragen. Damit würde, ohne Berücksichtigung der Vorbelastung, ein defekter RCD die Prüfung bestehen. Aus meiner Sicht wäre es besser, die Messung im Verteiler mit abgeschaltetem LS-Schalter durchzuführen. Damit wäre eine Vorbelastung durch die Anlage ausgeschlossen. Ein fehlerhafter RCD würde erkannt. Bei FI-LS-Schaltern ist das nicht so einfach möglich. Spricht etwas gegen meine Lösung, den Endstromkreis abzuschalten? Ein weiterer Vorteil wäre aus meiner Sicht, dass sich so alte Messungen vergleichen lassen, wenn sich die Vorbelastungen ändern. Auch würde es eine geringere Belastung der Anlage geben durch Schaltungen bei mehreren Messungen am RCD (Halbwelle ±, Rampentest, Prüftaste, Typ A; AC oder B etc.). Nur bei Fehlerströmen mit Gleichstromanteil würde ich bei zugeschalteter Anlage möglicherweise den Fehler besser erkennen. Bei Abgeschalteten Endstromkreis jedoch nicht. Wird dieser Fehler mit R-Iso zuvor gefunden?


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Autor
  • Michael Lochthofen
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