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Elektrotechnik | Installationstechnik

Installationszonen in einem Bürogebäude

ep7/2008, 1 Seite

Beim Installieren von Elektroanlagen in einem Bürogebäude müssen die in der Norm DIN 18015-3 (für Wohngebäude) vorgeschriebenen Installationszonen verlassen werden. Konkret geht es um die Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes mit Gewölberäumen im Erdgeschoss, das als Verwaltungsgebäude genutzt werden soll. In den EG-Räumen ist das Verlegen von Heizdrähten zur Sockeltemperierung geplant, um damit Feuchtigkeitsschäden an den meterdicken Wänden vorzubeugen. Der HLS-Planer stellte mir auf Anfrage dar, dass hier drei Leitungen parallel im Abstand von je 20 cm unter Putz verlegt werden sollen, womit man in eine Höhe von 60 cm für waagerechte Leitungsverlegung käme. Diese Höhe ist beim besten Willen nicht mehr in den Installationszonen nach DIN 18015-3 enthalten. Gilt die DIN 18015-3 auch für Bürogebäude (ich habe bei der Ausführung bisher nichts anderes erlebt – sie wird immer eingehalten) und wenn Ja, unter welchen Umständen kann davon abgewichen werden?


   

Autor
  • H. Senkbeil
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