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Elektrotechnik | Installationstechnik

Installation mit Klemmen und unterschiedlichen Leitungsquerschnitten

ep4/2007, 2 Seiten

Bei einer Detailbesprechung zur Ausführung der Elektroinstallation für ein neu erbautes Fertighaus in Ausbauvariante sind die folgenden Fragen aufgetaucht: 1. Die Steckdosen eines Raumes werden mit einer separaten Zuleitung angefahren, und dann von Steckdose zu Steckdose durchgeschleift. Jedoch soll nicht die Steckdose selbst als Verbindungselement dienen, sondern 3-polige Klemmen. Die eigentliche Zuleitung wird weitergeschleift und die Steckdose zusätzlich dazu verdrahtet. Für den zusätzlichen Platzbedarf kommen Geräte-Verbindungsdosen zum Einsatz. Ist diese Ausführung zulässig? 2. Auch die Zimmer im ersten Obergeschoss und im Dachgeschoss sollen auf diese Weise verdrahtet werden. Da sich Zählerschrank sowie Stromverteiler im Keller befinden und weder im Ober- noch im Dachgeschoss Platz für eine zusätzliche Unterverteilung ist, soll dem Spannungsfall (Längen > 20 m) durch Zuleitungen zu den Räumen mit 5 x 2,5 mm² und anschließender Querschnittsreduzierung ab der ersten Dose im Raum auf 5 x 1,5 mm² entgegen gewirkt werden. Die Reduzierung und 5-adrige Ausführung ist erforderlich, da zusätzlich zur Steckdose auch noch ein Bus-Element (LCN) in der Dose Platz finden soll. Als Absicherung wird ein LS-Schalter vom Typ B16 verwendet. Ist eine Querschnittsreduzierung bei angegebener Absicherung zulässig, wenn sie nur zur Reduzierung des Spannungsfalls dient?


   

Autor
  • W. Hörmann
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