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Elektrotechnik | Elektrosicherheit | Schutzmaßnahmen

RCDs für Steckdosen mit 500 V im IT-System

ep11/2018, 3 Seiten

Wir setzen in unserem Betrieb das IT-System (System nach Art der Erdverbindung) mit (3 × 500 V) ein. Größtenteils werden hiermit Motoren und Transformatoren versorgt. In sehr wenigen Ausnahmefällen jedoch werden von diesem Netz auch 500-V-Steckdosen versorgt. Da bei IT-Systemen die automatische Abschaltung bei Auftreten des ersten Fehlers nicht gefordert ist, setzen wir Isolationsüberwachungseinrichtungen ein, die beim Erstfehler an eine zentrale Stelle melden und eine umgehende Fehlersuche zur Folge hätten mit einer Behebung des Fehlers vor Ausbildung eines zweiten Fehlers.Müssen für unsere 500-V-Steckdosen zwingend RCDs eingesetzt werden, oder sind die vorhandene Isolationsüberwachung und Überstromschutzeinrichtungen (Schmelzsicherungen) ausreichend? Falls RCDs benötigt werden, möchte ich gerne wissen, welcher Auslösestrom und welche Abschaltzeit in diesem Fall gelten würden. Ich war bislang der Meinung, dass RCDs im IT-System wegen des hochohmigen Trafosternpunktes nur aufgrund von kapazitiven Strömen auslösen, aber keinen „echten“ Fehlerstromkreis bilden, wie beim TN-System. Könnten Sie mir bei diesen Fragen eventuell weiterhelfen?


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Autor
  • H. Schmolke
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