Elektrotechnik
Heimautomatisierung und Handwerk im Fertighausbau Teil 1: Kundenbedürfnisse erkennen und darauf reagieren
ep3/2002, 4 Seiten
1 Fertighaushersteller und Elektrische Installationstechnik Der Fertighausbau hat in Deutschland im Marktsegment Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern seinen festen Platz. In einem schwierigen Marktumfeld, das gegenwärtig durch eine seit zwei Jahren rückläufige Anzahl der Baugenehmigungen gekennzeichnet ist, behaupten die Fertighaushersteller einen Marktanteil von rund 14 %. Die meisten Unternehmen sind im Bundesverband Deutscher Fertigbau e. V. (BDF) organisiert. Daneben betätigen sich viele Lieferanten der Fertighausindustrie aktiv als außerordentliche BDF-Mitglieder, z. B. in technischen Arbeitskreisen oder in direkten Kooperationen. Das Geschäftsgebiet „Elektrische Installationstechnik“ des Siemens Konzerns engagiert sich seit 2001 als außerordentliches Mitglied des BDF. Verschiedene Fertighaushersteller reagieren auf das schwierige Marktumfeld mit einem differenzierten und individuellen Angebot an ihre Kunden. Das intelligente Haus mit seinen vielfältigen Funktionen und Facetten für mehr Sicherheit, Energieeinsparung und Komfort spielt dabei eine herausragende Rolle. Vor allem hier ergeben sich Kooperationsmöglichkeiten der Elektroindustrie mit Fertighausherstellern unter Einbeziehung des Handwerks. Denn einerseits gelten viele Fertighaushersteller als Trendsetter für neue Technologien, andererseits stellen Bauablauf und Logistik im Fertigbau besondere Anforderungen an die Vertragsinstallateure. 2 Bauherrenbefragung zur Heimautomatisierung Im Folgenden werden exklusiv für die Leser des ep die Ergebnisse einer Endverbraucherbefragung zur Heimautomatisierung vorgestellt. Die Studie wurde Ende 2000 im Rahmen einer Diplomarbeit und unter Federführung von Siemens durchgeführt. Befragungsorte waren vier der größten Musterhauszentren Deutschlands: Poing bei München, Königs Wusterhausen bei Berlin, Oberbarmen bei Wuppertal und Bad Vilbel bei Frankfurt. Bei der repräsentativen Auswahl der Orte und der Kontaktaufnahme zu den Betreibern vor Ort war der BDF behilflich. In den Musterhausausstellungen informieren sich nicht nur Besucher, die sich für ein Haus in Holz-Ständerbauweise interessieren. Hier holen sich viele Bauwillige oder Hauskäufer Ideen und Anregungen, hier informiert man sich über Trends für die Planung, den Bau und die Ausstattung seines künftigen Hauses. 2.1 Methode und Zielstellung Mit der Methode der direkten „Face to Face“-Befragung wurden Interviews mit insgesamt 122 Besuchern durchgeführt, von denen sich die große Mehrheit über den geplanten Bau bzw. Kauf eines Hauses oder über dessen Ausstattung informierte. Die Studie gibt somit einen Querschnitt über die Endkundenbedürfnisse im Markt der Ein- und Zweifamilienhäuser bzw. Reihenhäuser in Deutschland. Ziel der Befragung war es, eine aktuelle Momentaufnahme zum Status des intelligenten Hauses direkt beim Endverbraucher zu erhalten. Fragen zum Bekanntheitsgrad, zur Benutzerakzeptanz und Anforderungen sind ebenso Bestandteil wie eine Auswertung der Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken. Schließlich wurden die Besucher nach gewünschten Informations-und Bezugsquellen und nach ihrer persönlichen Investitionsbereitschaft befragt. 2.2 Ergebnisse Bekanntheitsgrad. Bild zeigt eine Momentaufnahme, Stand: Ende 2000, zum Bekanntheitsgrad. Unter dem intelligenten Haus in seinen verschiedenen Begriffsausprägungen können sich insgesamt 70% (24% der Befragten ungestützt bzw. 46% mit Hilfe) etwas vorstellen. Spontan wurden Begriffe wie „Fernsteuerung, ,,Vernetzung“ und „Zentrale Steuerung“ zugeordnet. Funktionen. Wesentlich konkreter fielen die Antworten aus, als man nach gewünschten Funktionen des intelligenten Hauses fragte (Bild ). Hier haben die künftigen Bauherren schon recht genaue Vorstellungen. Die Funktionen Jalousiesteuerung, Heizungssteuerung und Alarmanlage stehen ganz oben auf der Planungsliste. Sie stellen für die Befragten jeweils einen klar bewertbaren Nutzen dar. Gebäudesystemtechnik Elektropraktiker, Berlin 56 (2002) 3 180 Heimautomatisierung und Handwerk im Fertighausbau Teil 1: Kundenbedürfnisse erkennen und darauf reagieren S. Szuppa und J. Röck, Erlangen Viele Fertighaushersteller gelten als Trendsetter im Bereich der Heimautomatisierung. In diesem Sinne werden deren Musterhauszentren als Informationsquelle nicht nur von künftigen Fertighausbesitzern genutzt. Die in diesem Beitrag vorgestellte Studie zu Kundenbedürfnissen kann deshalb als repräsentativ für alle Bauinteressenten gelten und somit dem Elektrohandwerk allgemeine Tendenzen aufzeigen. Kontakt Siemens: Stephan Szuppa Siemens AG A&D ET V BR 1, Erlangen Tel.: 09131-7-20383, Fax: -27065 E-Mail: stephan.szuppa@siemens.com Funktionen des intelligenten Hauses: www.intelligentwohnen.de Siemens: www.siemens.de/installationstechnik Kontakt Haas Fertighaus: E-Mail: falkenberg@haas-fertigbau.de Haas Fertigbau: www.haas-fertigbau.de Kontakt Weber Haus: E-Mail: mario.jaksic@weberhaus.de Weber Haus: www.weberhaus.de Kontakt-Info Dipl.-Ing. Stephan Szuppa ist verantwortlich für Business Development Intelligent Home, Dipl. Betriebswirt (FH) Johannes Röck ist Marketing Manager bei der Siemens AG, Automation and Drives, Installationstechnik, Erlangen Autoren 46 % 24 % 30 % ja, ich weiß was das ist nein, ich weiß nicht was das ist ja, ich weiß aber nicht genau was das ist Haben Sie schon einmal etwas von „Heimautomatisierung“, „Vernetztes Haus“, „intelligentes Haus“, „Smart Home“ oder „Home Automation“ gehört, gesehen oder gelesen? Bekanntheitsgrad Individuelle Vorteile. Als Vorteile intelligenter Haustechnik (Bild ) nennen die Befragten Komfort, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Ferner dient sie einer verbesserten Kommunikation und Arbeitsentlastung. Nachteile sind aus Sicht der Befragten „Zu hohe Anschaffungskosten“ (35%), „zu komplizierte Technik“ (16%) und Sicherheitsbedenken: „Datensicherheit gefährdet“ (12%). Mit diesen Bedenken müssen sich alle Beteiligten, vom Hersteller über den Fertighaushersteller bis zum Handwerker auseinandersetzen. Für den Endkunden müssen darauf befriedigende Antworten gefunden werden, um letztlich die Vorteile der Hausautomation erfolgreich vermarkten zu können. Einschätzung von Steuerungen. Weiterhin wurde nach der Eignung verschiedener Steuermöglichkeiten für ein intelligentes Haus gefragt (Bild ). Hierbei fallen vor allem zwei Dinge auf: Der PC ist bei den Befragten allgemein akzeptiert. Dem Lichtschalter traut der Endverbraucher dagegen nur bedingt zu, die Hausautomation zu steuern. Seit über 100 Jahren ist man es gewohnt, mit dem Lichtschalter Licht zu schalten. Die neuen Möglichkeiten wie „Szenensteuerung je nach Lust und Laune“ oder „Zentral-AUS“ und der Mehrnutzen Gebäudesystemtechnik Elektropraktiker, Berlin 56 (2002) 3 181 Komfort Sicherhiet Wirtschaftlichkeit Arbeitsentlastung bessere Kommunikation umweltfreundlch Spaß und Unterhaltung 0 5 10 15 20 30 Welche Vorteile der intelligenten Haustechnik erscheinen Ihnen am herausragendsten? Jalousie Heizung Alarmanlage Lichtsteuerung Haushaltsgeräte Küchengeräte Garagentor Wassermanagement Klima/Lüftung Haustürsteuerung Energiemanagement 0 10 5 15 25 Welche Funktionen der Heimautomatisierung planen Sie, in Ihr Haus einzubauen bzw. anzuschließen? Touchscreen Sprache Handy Telefon Lichtschalter Gestik 1 2 3 4 Welche Möglichkeit ist Ihrer Meinung nach am geeignetsten, ein intelligentes Haus zu steuern? (Beurteilung nach Schulnoten) Steuerung Vorteile gewünschte Funktionen Welche Funktionsvarianten fordern die Kunden? Stranzinger: „Die Panikschaltung wird am häufigsten verlangt. Weiterhin stehen schaltbare Steckdosen, Lichtszenen-Funktionen, Rollladensteuerung, Überwachungsfunktionen von Fenstern und Türen sowie Zentralschalter hoch im Kurs. Seltener werden Heizungssteuerung, Infrarot- und Telefonkontrolle gewünscht.“ Jaksic: „Unsere Kunden fordern in erster Linie Funktionen wie Komfort - ich denke hier an die Rollladenbedienung -, Sicherheit, also Alarmanlagen und Anwesenheitssimulation und natürlich intelligente Lösungen, d. h. eine spätere Erweiterbarkeit der Funktionen, so dass sie sich jetzt noch nicht festlegen müssen. Großen Wert legen unsere Kunden auf die Vernetzung, also die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Systemen, wie z. B. Heizung, Beschattung, Beleuchtung usw.“ Was veranlasst Fertighaushersteller, Instabus einzusetzen? Jaksic: „Der Kunde ist unser Maßstab! Unsere Kunden wünschen eine intelligente Lösung, mehr Komfort, mehr Sicherheit und eine Vernetzung des Hauses. Also zukunftsorientierte Lösungen.“ Stranzinger: „Der Trend geht hin zu intelligenter Haustechnik, die Funktionsvielfalt, innovative und zukunftsorientierte Bedienung und auch die Kombinationsmöglichkeit mit Alarmanlagen bedeutet. Dabei kommt es auf die einfache, komfortable Anwendung der Funktionsvarianten an. Und damit wird der Instabus zum Verkaufsargument.“ Welche Vorbehalte bestehen bei den Kunden und wie kann man ihnen entgegenwirken? Stranzinger: „Eine Hemmschwelle stellt evtl. notwendiges Fachpersonal zum Durchführen von Änderungen dar, denn Umprogrammierungen dürfen nur durch einen Elektriker vorgenommen werden. Die hohen Anschaffungskosten geben immer wieder Grund zur Diskussion. Diesen Vorbehalten kann man aus meiner Sicht mit fundierter Aufklärungsarbeit und günstigen Einstiegspaketen begegnen. Den Bedenken im Hinblick auf Elektrosmog durch vermehrte Kabel kann man entgegenwirken, da Instabus ein Niedrigvolt-System ist.“ Jaksic: „Primär stehen die Kosten im Vergleich zur konventionellen Verdrahtung im Vordergrund. Und die sind bei der Instabus-Technik erst einmal höher. Weiterhin bestehen hohe Anforderungen an die Bedienungsfreundlichkeit, damit verbunden sind Unsicherheiten hinsichtlich des eigenen Könnens. Häufig stellen sich Kunden die Frage, ob sie die Technik später im Griff haben und den Elektriker nicht viel häufiger als bisher benötigen werden.“ Welche technischen Besonderheiten bestehen in der Holz-Ständerbauweise? Jaksic: „Der größte Vorteil entsteht durch die Vorfertigung im Werk. Von der Planung bis zur Fertigstellung ist alles in einer Hand! Die Kosten für ein zusätzliches Leerrohr zur späteren Erweiterung sind gering.“ Stranzinger: „Ein System wie Instabus ermöglicht leichte Verlegungs- bzw. Einbauarbeiten. Funktionsänderungen nach der Bemusterung sind ohne Umbaumaßnahmen, also über eine Computersteuerung nach ca. halbjähriger Eingewöhnung der Bauherren durchführbar.“ Welche Rolle spielen Musterhäuser/Bemusterungen zur Funktionsauswahl für die Vermarktung? Stranzinger: „Musterhäuser oder Vorführungsräume spielen eine enorm große Rolle bei der Vermarktung, denn die Einfachheit und Vorteile einer kompliziert anmutenden Haustechnik können dem Kunden vor allem durch direkte Gespräche, persönliches Ausprobieren und Anfassen vermittelt werden.“ Jaksic: „Sie sind die Plattform, um den technischen Standard zu demonstrieren. Kunden wissen häufig nicht, was machbar und was lediglich eine technische Vision ist! Daher werden seit zwei Jahren alle Weber-Ausstellungshäuser mit Instabus ausgestattet. Zusätzlich hat man die Möglichkeit, die Vorteile vor Ort zu veranschaulichen und evtl. Vorurteile abzubauen! Der Kundennutzen muss daher in Zukunft im Vordergrund stehen!“ Welche Rolle kann der Handwerker für die Fertigstellung der Anlage und die Akzeptanz der Heimautomatisierung beim Kunden spielen? Jaksic: „Handwerker haben nur einen geringen Einfluss bei der Entscheidungsfindung, weil die Entscheidung in der Regel im Bauforum bzw. im Rahmen der Ausstattungsberatung getroffen wird. Die Kompetenz bei der Fertigstellung und der Hausautomatisierung wird durch das Hausbauunternehmen vermittelt. Im Bereich Renovierung und Sanierung liegt der Schwerpunkt wiederum beim Handwerker!“ Stranzinger: „Der Handwerker kann dem Käufer durch seine eigenen positiven Erfahrungen, eine fachmännische Beratung, durch kompetentes Auftreten und die eigene Überzeugung eine wesentliche Unterstützung im Umgang mit der intelligenten Haustechnik sein.“ Arbeiten Ihre Unternehmen mit Vertragspartnern (E-Installateuren) regional oder zentral zusammen? Stranzinger: „Die Firma Haas Fertigbau arbeitet mit zwei festen zentralen Vertragspartnern im Bereich der Elektroinstallation zusammen, die das gesamte Bundesgebiet abdecken.“ Jaksic: „Wir haben eine Mixtur zwischen zentraler und dezentraler Organisation, um bundesweite Abdeckung zu erreichen.“ Herr Stranzinger, Herr Jaksic, wir danken Ihnen für das Gespräch. Gebäudesystemtechnik Elektropraktiker, Berlin 56 (2002) 3 182 Interview Auf Kundenbedürfnisse reagieren ep befragte Verantwortliche zweier Fertighaushersteller und Mitgliedsunternehmen des BDF nach ihren Erfahrungen: Herrn Helmut Stranzinger, Leiter Abteilung Hausbau bei Haas Fertigbau in Falkenberg und Herrn Mario Jaksic, Produktmanager bei Weber Haus in Rheinau Linx. Beide Firmen konnten bereits Erfahrungen im Umgang mit instabus EIB sammeln. Die Unternehmensvertreter äußern sich zur Rolle des Elektrohandwerkes bei der Entscheidungsfindung des Kunden und bei der Installation selbst. von gewerkeübergreifenden Lösungen bleiben Herausforderungen an ein zielgruppengerechtes Marketing. Information und Kauf. Bild zeigt die Erwartungshaltung der künftigen Bauherren bezüglich Informations- und Distributionskanälen von intelligenter Haustechnik. Bei den Informationsquellen führt die Elektrofachfirma vor Messen/Ausstellungen, gefolgt vom Internet. Gerade für eine erste Information können neue Medien hier eine wichtige Rolle spielen, weil es gelingt, selbst komplexe und gewerkeübergreifende Funktionen anschaulich darzustellen. Im folgenden dient dem Bauherren das persönliche Erleben in einer Ausstellung (oder im Musterhaus) dazu, die ganz individuelle Konfiguration für sein Haus festzulegen. Kaufen möchten die meisten Befragten die Haustechnik bei der Elektro- bzw. Heizungsfachfirma. Die Handwerker sehen sich hier also einer klaren Erwartungshaltung der Endverbraucher gegenüber, die fundierte Beratung und fachkundige Installation wünschen. Ausstattungswünsche. Immerhin ein Drittel der Befragten tendieren beim Kauf eines intelligenten Haussystems von Anfang an zu kompletter Ausstattung. Zwei Drittel würden gern, je nach Bedarf, immer wieder Elemente oder Funktionen ergänzen. Ein Ergebnis, das klar für den Einsatz eines standardisierten Systems wie instabus EIB spricht. Bei entsprechender Erstinstallation mit Grundfunktionen können hier auch nach Jahren weitere systemkompatible Funktionen nachgerüstet werden. Inbetriebnahme. Die Inbetriebnahme möchten 30% der Befragten vom Fachmann vornehmen lassen, 58% würden sich vom Fachmann in die Anlage einweisen lassen und 12% würden die Inbetriebnahme gern selbst erledigen. Einerseits ein klarer Auftrag an das Elektrohandwerk, gleichermaßen aber ein Hinweis darauf, den Endverbraucher je nach Interesse in die Konfiguration der Automation aktiv mit einzubeziehen. Investitionsbereitschaft. Schließlich wurden die Interviewten befragt, wie groß die Summe wäre, die sie für intelligente Haustechnik ausgeben würden, wenn der individuelle Kostenplan bereits aufgestellt ist: 80% der Befragten würden mehr als 2.500 Euro ausgeben, 45% eine Summe von mehr als 5.000 Euro und immerhin 15% gaben an, 10.000 Euro oder mehr investieren zu wollen. Während letztgenannte 15% sicher ein annähernd komplettes System erwarten dürfen, gilt es für die anderen Gruppen gezielt, bestimmte Funktionen anzubieten, die dann später erweitert werden können. Eine anspruchsvolle Aufgabe, die aber mit einem flexiblen System wie EIB bei kluger Planung gelöst werden kann. 2.3 Fazit Das intelligente Haus hat in der Aufmerksamkeit der Endverbraucher (und Investoren) einen hohen Stellenwert erreicht, wird aber vor allem über die Funktionalität wahrgenommen und am Nutzen gemessen. Zu detaillierte technische Erklärungen schaden eher. Die befragten Endverbraucher verlangen Lösungen, die stufig ausbaubar, sicher und von ihrer (Elektro-) Fachkraft erklärt und installiert werden können. Anforderungen, die geschulte Elektrofachleute mit einem standardisierten System wie EIB (künftig Konnex EIB) und der damit verbunden Funktionsvielfalt erfüllen können. Auf dem Weg dorthin muss das intelligente Haus noch transparenter werden: Neue Herausforderungen vor allem an das Marketing bei der Gestaltung von Unterlagen, Homepages und Musterausstellungen, diese vor allem nutzenorientiert, leicht bedienbar und emotional zu gestalten. Dann werden die meisten Bauherren nicht mehr fragen „ob“, sondern nurmehr „wie viel“ intelligente Ausstattung ins Haus kommt. Gebäudesystemtechnik Elektropraktiker, Berlin 56 (2002) 3 183 Teil 2 Erfahrungen und Praxisberichte von Elektrounternehmen Heft 4/2002 ELEKTRO PRAKTIKER Information und Kauf 180 160 140 120 100 Elektrofachfirma Heizungsfachfirma Messe/Ausstellung Internet Fachversand Baumarkt Handelsvertreter sonstiges Kaufhaus Wo würden Sie sich über intelligente Haustechnik informieren und wo würden Sie kaufen? informieren kaufen
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Autoren
- S. Szuppa
- J. Röck
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