Fachplanung
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Elektrotechnik
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ep2/2014, 1 Seite
BRANCHE AKTUELL 82 Elektropraktiker, Berlin 68 (2014) 2 FACHPLANUNG Bauwirtschaft bleibt auf Wachstumskurs Für das laufende Jahr 2014 ist der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) zuversichtlich, die für 2013 nachträglich heraufgesetzte Umsatzprognose von 2,5 % noch zu übertreffen - die Branche erwartet ein Umsatzplus von 3,5 %, denn die Nachfrage nach Bauleistungen ist weiterhin hoch. Die Bauunternehmen meldeten für den November 2013 einen Anstieg des Auftragseingangs von nominal 14,1 % (real: +12,4 %). Insgesamt ergibt sich für den Zeitraum Januar bis November 2013 ein Orderplus von 2,9 % (real: +1,2 %). Am besten abgeschnitten hatte bis November 2013 der Wirtschaftsbau, der von mehreren Großprojekten profitierte. So stieg der Auftragseingang um 27,3 % (Jan.-Nov.: +1,9 %). Auch die Umsätze entwickelten sich gut und die Unternehmen meldeten ein Plus von 4,3 % (Jan.-Nov.: +0,4 %). Einziger Wermutstropfen ist allerdings die Entwicklung der Neubaugenehmigungen im Wirtschaftshochbau. Diese lagen in den ersten elf Monaten 2013 um 2,7 % unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Besonders stark betroffen hiervon war das Segment Fabrik- und Werkstattgebäude (-12,3 %). Ausgesprochen gut abgeschnitten hat auch der Öffentliche Bau. Die Gebietskörperschaften haben nicht nur zum Jahresende offene Rechnungen beglichen (Umsatz: +5,1 %, Jan.-Nov.: +3,2 %), sie haben zudem auch neue Aufträge vergeben: Die Bauunternehmen meldeten für November einen Anstieg des Auftragseingangs von 6,8 % (Jan.-Nov.: +2,8 %). Hinzu kommt, dass auch die Neubaugenehmigungen im öffentlichen Hochbau (d. h. veranschlagte Baukosten) in den ersten elf Monaten deutlich gestiegen sind (+39,0 %). Uneinheitlich entwickelt hatte sich hingegen der Wohnungsbau: Während die Umsätze nach wie vor im Plus lagen (+5,4 %, Jan.-Nov.: +2,7 %), gaben die Auftragseingänge nach - Bauunternehmen meldeten hier ein Orderminus von 0,9 %. Aufgrund der guten Auftragslage in den Vormonaten ergab sich für die ersten elf Monate 2013 aber immer noch ein Plus von 5,6 %. Auch wegen der nach wie vor guten Entwicklung bei den Baugenehmigungen, die in dem gleichen Zeitraum um 11,9 % stiegen, geht der HDB nur von einer vorübergehenden Auftragsschwäche aus. Kaufmännischer Brief zum Thema Liquiditätssicherung erschienen Kurzfristige Illiquidität ist eines der entscheidenden Risiken von Bauunternehmen. Die Abhängigkeit von oft nur wenigen kostenintensiven und kapitalbindenden Bauprojekten erfordert bei der Unternehmensfinanzierung eine auftragsgebundene Liquiditätssteuerung. Der in Zusammenarbeit mit dem betriebswirtschaftlichen Institut der Bauindustrie (BWi Bau) erstellte Kaufmännische Brief Nr. 2 „Sicherung der Liquidität im Unternehmen - Zahlungsrisiken im In- und Ausland - Absicherung der Forderungen“ analysiert das Themenfeld und zeigt Wege zur Einrichtung einer zuverlässigen Liquiditätsplanung in Bauunternehmen auf. Das Dokument umfasst 28 Seiten und enthält auch Formulare und Musterscheiben. Es kann in der 5. völlig überarbeiteten Auflage vom Dezember 2013 gegen eine Schutzgebühr von jeweils 10,00 pro Stück zuzüglich Versand und Mehrwertsteuer beim BFA WKSB im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. angefordert werden. Regelmäßige Planerabende für Architekten und Ingenieure Die Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) führt ab 2014 regelmäßig und bundesweit den Planer-Feierabend mit zwei Fachvorträgen für Architekten, Ingenieure und Bauherren durch. Auf den Netzwerk-und Fachveranstaltungen erhalten Teilnehmer Einblicke in aktuelle und neue Themen aus dem Bereich Gebäudetechnik. Eine Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung mit zwei Punkten wird bei der jeweiligen Kammer beantragt. Die Planerabende richten sich an Architekten, Ingenieure, Fachplaner, Sachverständige sowie an Bauherren, Behörden, Bauunternehmer, Projektentwickler und die Wohnungswirtschaft. Die Themen der Vorträge stellen Neuheiten, neue Regelungen, technische Innovationen oder Arbeitshilfen für Planer und Bauherren vor. Die DGWZ geht hierfür auf u. a. innovative Hersteller, Einrichtungen und Fachleute zu. Für Interessenten und Dozenten sind weitere Informationen und die nächsten Termine abrufbar unter: www.dgwz.de/planerabend Buchtipp Baupreise kompakt 2014 Die neue HOAI 2013 bedeutet für Architekten und Planer neue Anforderungen bei der Kosten- und Terminplanung. So wurde in der Leistungsphase 6, Vorbereitung der Vergabe, die Bepreisung von Leistungsverzeichnissen zur Kostenermittlung eine Grundleistung. Auch in der Leistungsphase 7, Mitwirkung bei der Vergabe, sind aktuelle Baupreise für das Prüfen und Bewerten von Leistungen der ausführenden Unternehmen erforderlich. Bei dem Baukosteninformationszentrum Deutscher Architektenkammern (BKI) erschien dazu das neue Fachbuch „BKI Baupreise kompakt 2014“ (340 Seiten). Anwender finden darin aktuelle statistische Preisangaben zu Kurztexten von Positionen aus 44 Leistungsbereichen für den Neu-, Altbau und Freianlagen. Alle Baupreise wurden objektorientiert ermittelt und basieren auf der Analyse realer, abgerechneter Vergleichsobjekte. Das neue Fachbuch im „Jackentaschenformat“ mit aktuellen „Minvon-mittel-bis-max-Baupreisen“ bietet zu allen wichtigen Positionen eine Grundlage zur Preiskontrolle für die Bereiche Rohbau, Ausbau, Gebäudetechnik und Freianlagen. Für zusätzliche Kostensicherheit sorgen die BKI-Regionalfaktoren 2014. Zu jedem Stadt- und Landkreis in Deutschland können Nutzer damit die Bundesdurchschnittswerte an das regionale Kostenniveau anpassen. Das Buch bietet eine gute Grundlage für die fundierte Kostenermittlung auf Positionsebene. Dank kompakter Abmessungen eignet es sich zudem auch für die Baupreisermittlung auf der Baustelle. Musterseiten und weitere Informationen unter: www.bki.de/baupreise-kompakt
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