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Elektrotechnik | Installationstechnik | Wartung und Instandhaltung

Ersatz nicht mehr zulässiger Drehstrom-Steckdosen

ep9/2001, 2 Seiten

In einem landwirtschaftlichen Betrieb sind in Lagerhallen für Getreide und in Werkstätten etwa 25 Drehstromsteckdosen der alten DDR-Bauart (25/40/63 A) in Alu- Gussbauart auszutauschen. Angeschlossen sind die Dosen an SNV-Verteilungen mit der Schutzmaßnahme TN-C-System, d. h. mit NAYYd-J 4 x 4 mm2 bis 4 x 16 mm2. Die Absicherung erfolgte mittels Schraubsicherungen 25 bis 63 A. Der Betrieb befasst sich nicht mit der Zucht oder Mast von Tieren. Die Lagerhallen und Werkstätten sind trockene Räume; die Lagerhallen besitzen keine Heizungsanlage und auch kein Wasserleitungsnetz. Bis auf zwei Ausnahmen benötigen die angeschlossenen Drehstromgeräte keinen N-Leiter. Muss ich jeweils vor die zu montierende CEESteckdose einen RCD setzen? Wenn ja, muss es dann zwingend ein RCD mit einem Auslösestrom 0,03 A sein? Kann man auch einen RCD mit einem größeren Auslösestrom einsetzen oder gar alles bei der jetzigen Absicherung belassen? Die Vielzahl der zu wechselnden Steckdosen bedeutet einen großen finanziellen Aufwand für den Betrieb (vor allem beim Einsatz von RCD), den dieser gerne erträglich gestalten möchte. Bislang hat ein anderer Elektrobetrieb einzelne Kragensteckdosen ohne Änderung der Absicherung und unter Beibehaltung der "Nullung" ausgetauscht.


   

Autor
  • E. Hering
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