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Elektrotechnik | Schutzmaßnahmen

Erforderlicher Querschnitt des Hauptpotentialausgleichs

ep2/2003, 1 Seite

Laut der auf Seite 20 von VDE 0100 Teil 540:1991-11 stehenden Erläuterung zum Abschnitt 9.1.1 soll der Leiter des Hauptpotentialausgleichs nach dem größten vom Hauptverteiler ausgehenden Schutzleiter bemessen werden. Was wird als Hauptverteiler angesehen, wenn vom Hausanschluss eine Hauptleitung zu einem Übergabeverteiler verläuft und von diesem mehrere Verteilungsleitungen zu verschiedenen Zählerplätzen führen? In den Hauptpotentialausgleich müssen u. a. die Heizungs- und Wasserleitungen sowie der Antennenmast einbezogen werden. Die Verteilungsleitungen vom Übergabeverteiler zu den Zählerplätzen haben Leiterquerschnitte von 95 mm2 Cu und mehr. Bei deren Zugrundelegung ist ein Leiterquerschnitt des Hauptpotentialausgleichs von 25 mm2 Cu erforderlich. Müssen alle Verbindungen des Hauptpotentialausgleichs mit diesem Querschnitt ausgeführt werden? Besonders bei Heizungsanlagen ist es ja meist nicht damit getan, den Vor- und Rücklauf in den PA einzubeziehen, sondern meiner Meinung nach alle aus dem Heizraum führenden Heizstränge, was in größeren Häusern nicht unproblematisch ist. Wie soll der PA in einer Heizungsanlage ausgeführt werden?


   

Autor
  • E. Hering
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