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Elektrotechnik

e/home 2002: Es wächst zusammen, was nicht zusammen gehört

ep7/2002, 1 Seite

Auf der e/home 2002 steht das Intelligente Haus zum dritten Mal seit 2000 im MIttelpunkt des Fachmesse mit Kongress. Renomierte Hersteller aus der Mulitmedia-Branche präsentieren gemeinsam mit Gebäudetechnikanbietern und Hausgeräteherstellern ihre aktuellen Lösungen für das vernetzte Heim.


Wachstummarkt wird erwartet Die Vernetzung von Haustechnik, Haushaltsgeräten und Home Entertainment verspricht für die nächsten Jahre ein enormes Wachstumspotenzial. Das Intelligente Haus, das je nach Temperatur- und Lichtverhältnissen die Heizung reguliert und Jalousien selbststätig steuert, Videoüberwachung der eigenen vier Wände auch vom Urlaubsort aus ermöglicht oder den Hausherren bei der abendlichen Ankunft mit seiner Lieblingsmusik begrüßt, ist keine Utopie mehr. Viele Produkte haben ihre Marktreife unter Beweis gestellt. Kurzum: Dem neuen Wachstumsmarkt wird eine vielversprechende Entwicklung vorausgesagt. Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen, die nur Teilbereiche des Home Networking oder sogar nur einzelne Systeme thematisch aufgreifen, werden auf der e/home alle Aspekte der Vernetzungstechnik im privaten Wohnbereich branchenübergreifend präsentiert und diskutiert. Das Produkt, um das es auf der e/home geht, heißt - und zwar bewusst in diesem ganzheitlichen Sinne - „Intelligentes Heim“. Auf der e/home 2002 können sich Besucher und Kongressteilnehmer über die neuesten Entwicklungen auf diesem Gebiet ein Bild machen. Anknüpfend an die erfolgreiche Premiere vor zwei Jahren im ICC Berlin wird sich die e/home 2002 vom 29. - 31. August auf dem Berliner Messegelände noch praxisbezogener präsentieren. Die veranstaltende Messe Berlin rechnet mit rund 60 Ausstellern. Unter den angemeldeten Ausstellern sind auch namhafte Unternehmen vertreten, die gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft das Innovationszentrum „Intelligentes Haus Duisburg“ - kurz „in-Haus“ - realisiert haben (Bild ). Das international renommierte Projekt, das in Duisburg mit einem Konsortium von 17 Firmen an der Haustechnik der nächsten Generation arbeitet, wird auf der e/home demonstrieren, was technisch heute bereits machbar ist. Messebesucher haben die Möglichkeit, von Berlin aus Geräte und Anlagen des Duisburger Musterhauses zu bedienen. Digital-TV im Fokus Das Thema „Digitales Terrestrisches Fernsehen“ (DVB-T) bildet einen weiteren Schwerpunkt, dem eine spezielle Gemeinschaftspräsentation von Mitgliedsfirmen des Fachverbandes Consumer Electronics im ZVEI gewidmet ist. Die Besucher der e/home 2002 erhalten kurz vor der Einführung des digitalen terrestrischen „Überall“- Fernsehens im Großraum Berlin-Potsdam die Gelegenheit, die Möglichkeiten des terrestrischen Empfangs von digitalen TV-Programmen und Datendiensten - mit Settop-Boxen, integrierten oder nachrüstbaren Fernsehgeräten bzw. PC - in der Praxis kennenzulernen. Großes Augenmerk sowohl in der Ausstellung als auch im Kongress wird speziellen Softwaretools gewidmet, die verschiedene Netzsysteme integrieren können. Durch dieses Tool wird das bisher als Haupthindernis für die weitere Entwicklung diskutierte Problem der unterschiedlichen Standards relativiert. Die Ausstellung wird zwei Schwerpunkte abbilden: · Haussystemtechnik („Home Automation“): Sie wird bereits seit Jahren mit wachsendem wirtschaftlichen Erfolg eingesetzt - zunächst in Zweckbauten, inzwischen auch in Privathäusern und -wohnungen. Die Vernetzung von Haushaltsgeräten oder Komponenten für Alarmanlagen, Beleuchtung, Zugangskontrolle, Sonnenschutz, Klimatisierung und Heizung dient vor allem der Sicherheit, der Einsparung von Energie und der vereinfachten Bedienung. · Netzsysteme für Multimedia-Anwendungen: In solchen Netzen werden nicht nur Steuersignale für die automatische Bedienung von Geräten und Anlagen, sondern auch Texte, Bilder (z. B. digitale Fotos), Audio- und Videosignale oder ganze Radio-und TV-Programme übertragen. Damit ist zugleich der Weg zum PC als „Heimserver“ vorgezeichnet, von dem aus Audio-und Videosignale, Multimedia-und Computerdaten in jedes Zimmer abrufbar sind. Im Plenum des Kongressteils (am Vormittag des 29. 08.) werden alle konzeptionellen Vorgaben zur e/home 2002 deutlich: Die Möglichkeiten der Integration unterschiedlicher Systeme oder Übertragungsprotokolle außerhalb und innerhalb des Hauses, die multimedialen Anwendungen im Home Entertainment, die innerhalb Europas weitestgehend standardisierte Haussystemtechnik und Praxisbeispiele. Anschließend werden im 2-tägigen Kongress aktuelle Schwerpunktthemen in acht Panels behandelt und diskutiert. Weitere Infos unter www.e/home-berlin.de. Elektropraktiker, Berlin 56 (2002) 7 545 Branche aktuell e/home 2002 Es wächst zusammen, was nicht zusammen gehört Auf der e/home 2002 steht das Intelligente Haus zum dritten Mal seit 2000 im MIttelpunkt des Fachmesse mit Kongress. Renomierte Hersteller aus der Mulitmedia-Branche präsentieren gemeinsam mit Gebäudetechnikanbietern und Hausgeräteherstellern ihre aktuellen Lösungen für das vernetzte Heim. Das Projekt „in Haus“ präsentiert auf der e/home 2002 erste Ergebnisse seiner Forschungsarbeit

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