Zum Hauptinhalt springen 
Elektrotechnik | Schutzmaßnahmen | Installationstechnik

Differenzen wegen höherer Anforderungen

ep9/2007, 4 Seiten

Beim Ausführen von Baumaßnahmen in einer Kläranlage gibt es Diskussionen zwischen Auftraggeber/Planer und Auftragnehmer zu folgenden Punkten: 1. Vom Auftraggeber wird grundsätzlich eine getrennte Verlegung der Leistungs- u. Steuerkabel gefordert, der Auftragnehmer verlegt jedoch z. B. Motorkabel und Thermistor/Kaltleiter in einem Kabel (z. B. 7 x 1,5 mm2). 2. Für Leistungskabel fordert der Auftraggeber grundsätzlich einen Mindestquerschnitt von 2,5 mm2. Für kleinere Leistungsaggregate werden durch den Auftragnehmer aber Kabel mit einem Querschnitt von 1,5 mm2 verlegt. 3. Der Auftraggeber fordert die Absicherung von FI-Schutzschaltern (RCDs) entsprechend dem FI-Nennstrom, doch der Auftragnehmer montiert die FI-Schutzschalter (RCDs) direkt hinter den Vorsicherungen (z. B. NH-00/160 A). Wer hat bei den hier beschriebenen strittigen Punkten recht und welche DIN VDE-Vorschriften gelten jeweils?


   

Autor
  • W. Hörmann
Downloads
Sie haben eine Fachfrage?