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Elektrotechnik | Technische Gebäudeausrüstung

Einsatz von Speicherheizgeräten trotz EnEV

ep9/2007, 2 Seiten

In unserem Betrieb besteht Unklarheit über den Einsatz von Nachtspeicherheizungen in bestehenden Gebäuden bezüglich der rechtlichen Vorschriften der Energieeinsparverordnung (EnEV). Hierzu gibt es die folgenden Fragen: Ist es zulässig, bei einer bestehenden Anlage vorhandene, durch Asbest belastete Nachtspeicheröfen aus DDR-Produktion gegen neue auszutauschen? Die Gebäudesubstanz bleibt hierbei unberührt, d. h. eine zusätzliche Wärmedämmung sowie der Austausch von Fenstern und Türen u. Ä. ist nicht vorgesehen. Wie verhält es sich mit der Erweiterung einer bestehenden Nachtspeicherheizung in einem zusätzlich angebauten Gebäudetrakt? Die Wände sind aus Yton-Material, die Fenster aus Isolierglas und die Decke ist wärmegedämmt. Wie ist die Sachlage bei zu sanierenden Gebäuden? Im konkreten Fall handelt es sich um ein älteres Einfamilienhaus (Baujahr vor 1950) mit Kohleöfen, die gegen Nachtspeicheröfen ausgetauscht werden sollen. Die Bausubstanz (Ziegelmauerwerk) bliebe erhalte und nur Fenster und Türen sollen erneuert werden. Welche Auswirkungen hat die EnEV auf Neubauten bezüglich des Einsatzes von Nachtspeicheröfen? Gibt es rechtliche Konsequenzen bei Nichtbeachtung der EnEV?


   

Autor
  • W. Baade
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