Zum Hauptinhalt springen 
Elektrotechnik | Licht- und Beleuchtungstechnik

Beleuchtung von Durchgangsstraßen

ep11/2001, 3 Seiten

Meine Frage betrifft die Außenbeleuchtung an Durchgangsstraßen von Landes- und Kreisstraßen in kleineren Ortschaften, etwa 500 bis 1000 Einwohner. Nach Auskunft beim zuständigen Straßenbauamt wurde mir gesagt, dass dieses Amt nicht für die Errichtung oder den Betrieb einer Straßenbeleuchtung zuständig ist. Die Gemeinde kann sich für eine Außenbeleuchtung entscheiden. Ob die Gemeinde eine Gehweg-, eine Radweg- oder eine Straßenbeleuchtung vornimmt, bleibt die freie Entscheidung der Kommune. Im speziellen Fall verläuft ein Gehweg parallel zur Durchgangsstraße in einem Abstand von 0,72 m. Der Auftraggeber erteilt den Auftrag für die Planung einer Gehwegbeleuchtung. Für die Aufstellung der Leuchten kommt nur der erwähnte Schutzstreifen in Frage. Der Auftraggeber war nicht mit einer Straßenbeleuchtung einverstanden, die sowohl Gehweg und Straße ausleuchtet. Dafür bestellte er kleine Mastansatzleuchten, die überwiegend auf die Straße leuchten, aber die Anforderungen an eine Straßenbeleuchtung nur teilweise erfüllen können. Durch Gegenverkehr und die größeren Schattenzonen können bei Dunkelheit Hindernisse zu spät erkannt werden. Wer haftet im Ernstfall?


   

Autor
  • R. Baer
Downloads
Sie haben eine Fachfrage?