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Elektrotechnik | Schutzmaßnahmen

Autarke NS-Versorgung für einen Weinkeller

ep5/2013, 4 Seiten

Ein Weinbauer hat mitten in seinem Weinberg einen kleinen Weinkeller. In diesem führt er ab und zu Weinproben durch, wozu er Beleuchtung sowie einige wenige elektrische Geräte benötigt. Nach Jahren, in denen die Elektrizitätsversorgung mit Hilfe von Verlängerungen und Verteilern erfolgte, möchte er nun eine Festinstallation haben. Ein Netzanschluss durch den Netzbetreiber ist nicht möglich bzw. finanziell nicht tragbar. Die Lösung ist ein mobiles Notstromaggregat der Firma Bosch (230 V), das bereits vorhanden ist und über zwei Schuko-Steckdosen verfügt. Über eine Verlängerung und eine CEE-Steckvorrichtung soll die ortsfeste Anlage eingespeist werden. Dies ist technisch kein Problem, doch wegen der Bedingungen im Weinkeller ist mir die Funktion einer Schutzmaßnahme sehr wichtig. Eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) für 30 mA wäre am besten, wird sich jedoch zunächst nicht einsetzen lassen. Ich habe mir das Notstromaggregat nur kurz angeschaut und eine Erdklemme am Gehäuse des Aggregates gesehen. Weiterhin ist ein Schutzleiter von dem Generator ebenfalls an einer anderen Stelle auf das Gehäuse geklemmt. Leider sind zu dem Notstromaggregat keine technischen Unterlagen verfügbar. Wie lässt sich eine funktionierende Schutzmaßnahme für diese Installation gestalten, die in etwa einem TT-System mit einem Erder am Aggregat sowie einer Anlagenerde (etwa 25 m vom Aggregat entfernt) und einem RCD 30 mA entspricht?


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Autor
  • W. Hörmann
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