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Elektrotechnik | Installationstechnik | Kabel und Leitungen

Anwendung der klassischen Nullung

ep2/2012, 3 Seiten

Zu einer Leseranfrage bezüglich der klassischen Nullung ("Leuchtenwechsel in 2-adrigen Leitungsnetzen", ep 10-2011) sind folgende zusätzliche Anfragen eingegangen: 1. Wie lässt sich überzeugend nachweisen, dass eine "Zweidraht-Installation" zu einem Zeitpunkt errichtet wurde, an dem das Anwenden der klassischen Nullung noch zulässig war? 2. Darf bei einer Anlage, in der die klassische Nullung an einer Stelle noch in Funktion ist, davon ausgegangen werden, dass sie auch an anderen Stellen, an denen sie bisher nicht zur Anwendung kam, angewandt werden darf? 3. Ich betrachte es als unanständig, wenn ich finanziell schlecht gestellten Menschen die Neuinstallation der gesamten Anlage empfehle, wenn lediglich eine zusätzliche Steckdose benötigt wird und es noch eine normengerechte Möglichkeit gibt, diese nachzurüsten. 4. Wir betreuen kleingewerbliche Wäschereibetriebe. Von den Sicherungsverteilungen sind oftmals nur 4-adrige Leitungen in die Waschräume gezogen und dort in Herdanschluss- oder Abzweigdosen sowie Kästen (AP und UP) 3-polige Hauptschalter aufgeklemmt. An dieser Schnittstelle soll bei einem Maschinenaustausch (Neugerät) über eine 5-adrige gummiisolierte Leitung (H07) der Anschluss erfolgen (d. h. auf den PEN-Leiter wird der Null- und Schutzleiter aufgeklemmt. Zuvor ist eine Sichtprüfung, die Schleifenwiderstandsmessung sowie die Isolationsmessung durchgeführt worden. Die alten und neuen Maschinen sind Schutzklasse I. Da die Auftraggeber in den meisten Fällen einen Leitungsaustausch auf 5-adrige Leitung aus Kostengründen ablehnen, habe ich folgende Frage: Kann ich die Antwort aus ep 10-2011 für unsere Anwendung ebenso interpretieren? Was sollten wir weiterhin beachten?


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Autor
  • K. Bödeker
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