AFDDs sollen 
Brandschutzlücke schließen

Neuer Normenentwurf könnte Klarheit bringen

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Die in der Ausgabe Februar 2016 der DIN VDE 0100-420 (VDE 0100-420) [1] normativ geforderten Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen (AFDDs) sollen die Lücke zwischen bewährten Schutzeinrichtungen und baulichen Brandschutzmaßnahmen schließen. Dabei polarisierte diese Norm die elektrotechnische Fachwelt in den vergangenen Monaten mehr als kaum ein anderes Thema. Seit Februar 2016 sind drei Verlautbarungen [2], [3], [4], eine Berichtigung [5], eine Änderung [6] und im Dezember 2018 der neue Entwurf E DIN VDE 0100-420-1 (VDE 0100-420-1) [7] erschienen.

„Es war ein technischer Defekt!“ Mit diesem bekannten Satz wird in den Publikumsmedien häufig die Ursache eines Brandes in Wohnimmobilien beschrieben. 31 % der Brandursachen sind nach der Schadenursachenstatistik des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e. V. im Jahr 2017 auf die Elektrizität zurückführen. Hiervon waren im Jahr 2017 in 55 % der Fälle elektrische Geräte und in 28 % die Elektroinstallation ursächlich. Begünstigt wird dieser Umstand dadurch, dass es im privaten Bereich keine Pflicht zur regelmäßigen Prüfung der elektrischen Geräte und Anlagen gibt (Bild 1).

Grundlagen zur 
fachlichen Auffrischung

Schutz vor thermischen 
Einwirkungen

Grundsätzlich sind elektrische Anlagen so zu planen, zu errichten und zu betreiben, dass von ihnen für Personen, Nutztiere und Sachgüter weder eine Gefahr durch elektrischen Schlag noch thermische Auswirkungen aus-
geht. Um Gefahren durch thermische Aus-
wirkungen zu verhindern, dürfen Betriebsmittel daher keine unzulässig hohen Oberflächentemperaturen und Wärmestrahlungen erzeugen, die in Verbindung mit in der Nähe befindlichen und entzündbaren Materialien einen Brand verursachen können (Bild 2). Ausgehend von der elektrischen Anlage sind folgende Aspekte hinsichtlich thermischer Gefährdungen zu beachten:

  • Wärmestau, Wärmestrahlung, heiße Teile;

  • Beeinträchtigung der sicheren Funktion elektrischer Betriebsmittel;

  • Überstrom;

  • Isolationsfehler und Störlichtbögen;

  • Oberschwingungsströme;

  • Überspannungen;

  • Ungeeignete Auswahl oder Errichtung von Betriebsmitteln.

Als Maßnahmen zur Vermeidung von Gefahren durch Oberflächentemperaturen, die Betriebsmittel bei bestimmungsgemäßem Betrieb annehmen können, werden im Abschnitt 421.2 von DIN VDE 0100-420 (VDE 0100-420)[1] die folgenden Möglichkeiten genannt:

  • Die Betriebsmittel müssen auf oder innerhalb von Werk- oder Baustoffen niedriger Wärmeleitfähigkeit, die der auftretenden Erwärmung/Temperatur widerstehen können, errichtet werden.

  • Die Betriebsmittel müssen durch Werk- oder Baustoffe niedriger Wärmeleitfähigkeit, die solchen Erwärmungen/Temperaturen widerstehen können, von Teilen der Gebäudekonstruktion abgetrennt werden.

  • Die Betriebsmittel müssen in einem ausreichenden Abstand von Teilen, deren Beständigkeit durch zu hohe Erwärmung/Temperatur gefährdet wäre, so errichtet werden, dass eine ausreichende Ableitung der Wärme möglich ist, wobei jeder Träger oder jede Unterlage eine möglichst geringe Wärmeleitfähigkeit hat.

Elektrische Betriebsmittel, egal ob fest installiert oder ortsveränderlich, dürfen aufgrund ihrer Betriebsbeanspruchungen keine unzulässig hohen Temperaturen annehmen. Bei einer nicht fachgerechten Installation sowie nicht bestimmungsgemäßem Betrieb ist dies nicht sichergestellt.

Fachgerecht installieren und 
bestimmungsgemäß betreiben

Elektrische Betriebsmittel sind gemäß DIN VDE 0100-100 (VDE 0100-100) [8] bestimmungsgemäß und entsprechend den Herstellerangaben sowie den derzeit gültigen allgemein anerkannten Regeln der Technik zu installieren und zu betreiben. Hierzu haben die Hersteller entsprechend der Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU [9] für die Betriebsmittel eine Konformitätserklärung zu erstellen, eine CE-Kennzeichnung anzubringen und in Form einer Betriebsanleitung mit Angaben zur sicheren Montage sowie die für die bestimmungsgemäße Handhabung erforderlichen Angaben mitzuliefern.

Nach DIN VDE 0100-510 (VDE 0100-510), Abs. 515.1 [10] sind die Betriebsmittel seitens des Elektroinstallateurs oder Planers so auszuwählen und zu errichten, dass schädliche Beeinflussungen zwischen der elektrischen Anlage und den nichtelektrischen Einrichtungen ausgeschlossen sind.

Montageflächen aus Metall sind nach Abs. 515.1 von [10] mit dem Schutzleiter oder dem Schutz- oder dem Schutzpotentialausgleichsleiter zu verbinden. Hier hat der Schutzleiter eine Überwachungsfunktion. Montageflächen aus brennbaren Materialen sind zur Vermeidung von Wärmeübertragungen auf die brennbaren Montageflächen mit nicht brennbaren Zwischenlagen zu versehen.

Schaltgeräte für Schutz, Steuerung und zum Trennen dürfen z. B. in feuergefährdeten Betriebsstätten weder durch Staub oder ähnliche Stoffe beeinträchtigt werden, noch dürfen sich brennbare Stoffe auf und im Betriebsmittel ablagern. Deshalb sind nach DIN VDE 0100-420 (VDE 0100-420), Abs. 422.3.3 [1] Schaltgerätekombinationen, außer bei denen die Schutzmaßnahme Schutz durch Kleinspannung zum Einsatz kommen, entweder außerhalb der feuergefährdeten Betriebsstätte anzuordnen oder mit einem geeigneten Gehäuse zu versehen. Die Betriebsmittel (Umhüllungen) müssen mindestens über die Schutzart IP4X verfügen. Im Falle von Staubablagerungen, wie Holzstaub o. ä. müssen diese mindestens über die Schutzart IP5X und bei elektrisch leitfähigem Staub über die Schutzart IP6X verfügen. Gleiches gilt für Leuchten.

Insbesondere seit Beginn des energetischen und ökologischen Bauens wurde der Baustoff Holz wiederentdeckt. Aber auch bei Anbauten oder dem Aufsetzen neuer Geschosse auf bestehenden Gebäuden kommt häufig Holz zum Einsatz. Für diese Fälle, also für Gebäude, die hauptsächlich aus brennbarem Material hergestellt sind, wird in DIN VDE 0100-510 (VDE 0100-510), Tabelle ZA.1 [10] Tabelle ZA.1 auf die Anforderungen nach DIN VDE 0100-420 (VDE 0100-420)[1] verwiesen. Nach Abs. 422.4 von [1] sind für Räume und Orte mit brennbaren Baustoffen, darunter Holzhäuser (CA2) für Kabel und Leitungen die besonderen Anforderungen auf Basis der Muster Richtlinie über „Brandschutztechnische Anforderungen an hochfeuerhemmenden Bauteile in Holzbauweise“ – M-HFHHolzR – anzuwenden. Demnach gilt:

  • Kabel und Leitungsanlagen sind in Schächten oder Kanälen, vor Wänden oder unterhalb von Decken zu führen.

  • Für die Öffnungen und Leitungsdurchführungen in hochfeuerhemmenden Wänden und Decken (Feuerwiderstandsdauer 60 min.) ist ein bauaufsichtlicher Verwendbarkeitsnachweis zu erbringen.

  • Es dürfen einzelne Kabel/Leitungen oder einzelne Hüllrohre mit maximal drei Kabel/Leitungen in Wänden und Decken geführt werden. Bei Durchführung der Kabel/Leitungen durch die Brandschutzbekleidung sind die verbleibenden Hohlräume in der Brandschutzbekleidung mit nichtbrennbaren Baustoffen zu verschließen.

  • Der Abstand von Hohlwanddosen zum Holzständer oder der nächsten Holzrippe muss mindestens 150 mm betragen. „Gegenüberliegende Hohlwanddosen müssen gefachversetzteingebaut werden.“

  • Der Dämmstoff der Wandhohlräume muss aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen (Schmelzpunkt >1 000 °C nach DIN 4102-17) [11] und darf auf eine Mindestdicke von 30 mm gestaucht werden.

Überlast durch 
Oberschwingungen

Mit dem Einzug elektronischer Verbrauchsmittel, wie Dimmer mit Phasenanschnittsteuerungen oder Schaltnetzteile o. ä., die mittlerweile im Alltag nicht mehr wegzudenken sind, veränderte sich die Belastung der Verteilerstromkreise. So verursachen nicht lineare Verbraucher Netzrückwirkungen, die auf die dritte Oberschwingung und deren Vielfache zurückzuführen sind, sodass Neutralleiter überlastet werden können. Infolge dessen erwärmen sich stromtragende und nicht fachgerecht ausgeführte Klemmverbindungen im Neutralleiter, was letztlich zu einem Abreißen des Neutralleiters führen kann. Durch diese Neutralleiterunterbrechung kommt es in unsymmetrisch belasteten Drehstromsystemen zu einer Sternpunktverschiebung und zu Spannungsverschiebungen unterhalb der an den Außenleitern des Stromkreises angeschlossenen Betriebsmittel. Die Spannung richtet sich nach der Leistung bzw. dem Widerstand der Verbrauchsmittel. An den Betriebsmitteln mit der geringeren Leitung liegt dann eine höhere Spannung zwischen 230 V und 400 V an. Durch die Spannungserhöhung werden Bauteile an den Betriebsmitteln überlastet, sodass es zur Wärmeentwicklung und zum Brand kommen kann.

Dimensionierung von Kabeln 
und Leitungen

Grundsätzlich sind Kabel- und Leitungen nach DIN VDE 0100-520 (VDE 0100-520) Abs. 523 [12] so auszuwählen, dass die Strombelastbarkeit Iz nicht unzulässig überschritten wird. Demnach sind Kabel und Leitungen nach DIN VDE 0298-4 (VDE 0298-4)[13] entsprechend der Strombelastbarkeit, der Stromart, der Referenz-Verlegeart, der Umgebungsbedingungen und Häufungen zu dimensionieren. Nach DIN VDE 0100-520 (VDE 0100-520), Abs. 524.2 [12] sind in dreiphasigen Wechselstromkreisen, wenn Oberschwingungen 3. Ordnung und ungerade Vielfache 3. Ordnung fließen und die Gesamt-Oberschwingungsverzerrung im Außenleiterstrom zwischen 15 % und 33 % liegt, sind weitere Reduktionsfaktoren bei der Planung zu berücksichtigen.

Serielle und parallele 
Fehlerlichtbögen

Wenn bei bestimmungsgemäßem Betrieb Lichtbögen oder Funken aus fest installierten Betriebsmitteln austreten können, so gilt nach DIN VDE 0100-420 (VDE 0100-420), Abs. 421.3 [1], dass diese gegenüber brennbaren Werk- und Baustoffen abzutrennen sind. Die Entstehung von Bränden wird so durch Verhindern des Aufeinandertreffens von Zündquelle und brennbaren Materialen als reaktive Maßnahme verhindert. Alternativ können Betriebsmittel in lichtbogenbeständigen Werk- oder Baustoffen eingeschlossen werden.

Lichtbögen können allerdings nicht nur aus Gründen des bestimmungsgemäßen Betriebes entstehen, sondern auch durch Isolationsfehler an Kabel- und Leitungen. Je nach Isolationsfehlerstelle und dem damit verbundenen Stromfluss ist ein serieller und paralleler Lichtbögen möglich.

Serielle und parallele Lichtbögen zwischen aktiven Leitern können betriebsmäßig, d. h. ohne Auftreten eines Fehlerstromes entstehen.

Als typische Ursache für parallele Lichtbögen zwischen aktiven Leitern gelten:

  • in Wände eingeschlagene Nägel (z. B. beim Aufhängen eines Bildes);

  • gequetschte Leitungen (Bild 3);

  • gestauchte oder gestreckte Leitungen (z. B. durch nicht eingehaltene Biegeradien);

  • das Ziehen von Leitungen über scharfe Kanten (z. B. Profilbleche oder Kabelpritschen) (Bild 4).

Serielle Fehlerlichtbögen in aktiven Leitern können u. a. entstehen durch:

  • lose Kontaktstellen;

  • durch ungeeignete oder nicht fachgerecht ausgeführte Klemmverbindungen oder

  • nicht fachgerechte Ausführungen der Klemmtechnik oder

  • abgeknickte Stecker.

Äußere Beanspruchungen sind meist durch falsche Auswahl der Kabel und Leitungen sowie durch unzureichende Verlegung bedingt. UV-Strahlungen oder erhöhte Temperaturen etc. führen beispielsweise zu einer schnelleren Alterung des Isolationsmaterials, sodass die Isolierung spröde und rissig wird. Ebenso können aber auch Nagetiere die Isolation schädigen.

Werden Leiter beschädigt, kommt es an dieser Stelle zu einer Erhöhung des Übergangswiderstandes, infolge dessen der Leiter bei einem Stromfluss heiß wird (bis ca. 1 250 °C) und schmilzt. Es entsteht ein Luftspalt mit sporadischen Fehlerlichtbögen über das Isolationsmaterial. Letzten Endes entsteht ein stabiler widerstandsbehafteter Fehlerlichtbogen über die karbonisierte Isolierung. Nach VdS 2349 3.1 [14] besteht bereits ab einer Fehlerleistung von 60 W eine Brandgefahr. Allerdings reicht ein Strom ab 100 mA bereits aus, um einen Brand zu initiieren [vgl. 15]. Damit stellen widerstandsbehaftete Kurz- und Erdschlüsse ab 2,3 kΩ an der Fehlerstelle (230 V/0,1 A = 2,3 kΩ) eine Brandgefahr dar.

Fehlerlichtbogen-
Schutzeinrichtungen

Seit der Ausgabe der DIN VDE 0100-420 (VDE 0100-420) vom Februar 2016 [1] sind nach Abschnitt 421.7 Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen (AFDDs) als besondere Maßnahmen zum Schutz gegen die Auswirkungen von Lichtbögen gefordert. Dies gilt für einphasige Endstromkreise mit einem Bemessungsstrom bis 16 A in Schlaf- oder Aufenthaltsräumen von Heimen oder Tageseinrichtungen von Kindern, behinderten oder alten Menschen, in Schlaf- oder Aufenthaltsräumen von barrierefreien Wohnungen nach DIN 18040-2 [16] sowie in Räumen oder Orten mit feuergefährdeten Betriebsstätten oder unersetzbaren Gütern.

Da Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen (AFDD), auch Brandschutzschalter genannt, bisher in Deutschland keine Anwendung fanden, sorgte die im Februar 2016 veröffentlichte Ausgabe der DIN VDE 0100-420 (VDE 0100-420)[1] in der Fachwelt zu heftigen Diskussionen. So wurde einerseits sogar an mancher Stelle fälschlicherweise von einer normativ geforderten Nachrüstpflicht in bestimmten Bereichen gesprochen. Andererseits hat der AMEV (Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen) in einer Ergänzung [17] seiner AMEV-Empfehlung „EltAnlagen 2015“ darauf hingewiesen, dass Abschnitt 421.7 von [1] nicht als allgemein anerkannte Regel der Technik eingestuft werde und eine Risiko-/Sicherheitsbewertung durchzuführen sei, um einzelfallbezogen zu entscheiden, ob AFDDs vorzusehen sind.

Der Normenentwurf E DIN VDE 0100-420-1 (VDE 0100-420-1), Abs. 421.7 [7] entschärft die bisher obligatorischen Forderungen nach AFDDs in Endstromkreisen in Übereinstimmung mit DIN EN 62606 (VDE 0665-10)[18]. Demnach werden in der derzeitigen Normenentwurfsfassung besondere Maßnahmen zum Schutz gegen die Auswirkungen von Fehlerlichtbögen in Endstromkreisen empfohlen für Räume mit Schlafgelegenheiten, Räume/Orte mit besonderem Brandrisiko (feuergefährdete Betriebsstätten; Umgang mit Stoffen, die mit Explosions- oder erhöhter Brandgefahr verbunden sind), Räume oder Orte mit Gefährdungen für unersetzbare Güter sowie Gebäudekonstruktionen, die Brandausbreitungen begünstigen wie z. B. Holzbauten.

Die Formulierung „Empfehlung“ ist nach DIN 820-2, Abs. 3.3.2 [19] als eine von mehreren Möglichkeiten oder Handlungsweisen zu deuten. So verweist der Normenentwurf auf weitere kompensierende Maßnahmen wie geeignete bauliche, anlagentechnische und organisatorische Maßnahmen.

Nach dem neuen Entwurf E DIN VDE 0100-420-1 (VDE 0100-420-1) [7], wenn er denn verbindlich in Kraft treten sollte, könnte es somit erforderlich werden, eine Gefährdungsanalyse (Risiko- und Sicherheitsbewertung) durchzuführen. Es würde die Verantwortung somit bei Planer und Elektrofachkraft liegen, die Anlagen entsprechend den einzusetzenden Schutzvorkehrungen zu projektieren und zu installieren.

Einrichtungen zum Schutz
bei Brandrisiken

Schutzeinrichtungen sind entsprechend den zu erwartenden Betriebsbeanspruchungen und dem Zweck (Schutzziel) auszuwählen und zu installieren. Sie dürfen nicht aufgrund von Betriebsbeanspruchungen, Umgebungseinflüssen, Wechselwirkungen mit anderen Anlagenteilen unwirksam werden und sind u. a. gemäß DIN VDE 0100-530 (VDE 0100-530) [20] auszuwählen und zu installieren. Nach Abs. 532.1 [20] sind in Bereichen, in denen nach DIN VDE 0100-420 (VDE 0100-420) [1] besonderen Brandrisiken bestehen, vorbeugende Maßnahmen zu treffen. Die geforderten Maßnahmen können je nach Anwendungs- und Rechtsgebiet zusätzlich durch Aufsichtsbehörden oder durch privatrechtliche Regelungen wie aus dem Feuerversicherungsvertrag ergänzt werden. Ergänzend zu den weiteren Anforderungen der DIN-VDE-0100-Reihe zum Schutz gegen elektrischen Schlag, dem Schutz bei Überstrom, der Auswahl elektrischer Betriebsmittel wie der Dimensionierung und Verlegung der Kabel- und Leitungsanlagen etc. sind nach DIN VDE 0100-530 (VDE 0100-530), Abs. 532 [20] folgende Schutzvorkehrungen zum Brandschutz zulässig:

  • Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs);

  • Differenzstrom-Überwachungseinrichtungen (RCMs);

  • Isolationsüberwachungseinrichtungen (IMDs);

  • Störlichtbogenschutzeinrichtungen;

  • Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen (AFDDs).

RCDs zum Schutz bei Brandrisiken

RCDs dürfen als Schutzvorkehrung für den Fehlerschutz, den zusätzlichen Schutz und den Brandschutz verwendet werden. Kommen RCDs als Schutzvorkehrung zur automatischen Abschaltung im Fehlerfall nach DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410)[21] zum Einsatz, sind die Unterschreitungen der höchst zulässigen Abschaltzeiten von fest angeschlossenen handgeführten Betriebsmitteln bis 32 A und Steckvorrichtungen bis 63 A nach Tabelle 41.1 [21] relevant. Für Verteilerstromkreise sind die Abschaltzeiten nach DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410)[21], 411.3.2 von fünf Sekunden für TN-Systeme und eine Sekunde bei TT-Systemen erlaubt.

RCDs zum Schutz bei Brandrisiken sind nach DIN VDE 0100-530 (VDE 0100-530)[20] Abs. 532.2 mit einem Bemessungsfehlerstrom von höchstens 300 mA auszuwählen und am Anfang des schützenden Stromkreises anzuordnen. Können widerstandsbehaftete Fehler (z. B. Deckenheizungen mit Flächenheizelementen) einen Brand entfachen, darf der Bemessungsfehlerstrom höchsten 30 mA betragen.

Zur Detektion von parallelen Fehlerlichtbögen zwischen Außenleiter und Schutzleiter eignen sich RCDs ausschließlich bedingt (Tabelle 1).

Sowohl serielle als auch parallele Fehlerlichtbögen zwischen aktiven Leitern können von RCDs nicht erfasst werden.

Daher sind RCDs mit einem Bemessungsdifferenzstrom ≤ 300 mA hinsichtlich Brandschutzes vorwiegend als ergänzende Schutzvorkehrung in Verteilerstromkreisen geeignet.

AFDDs zum Schutz bei 
Brandrisiken

Durch Auswertung des Oberschwingungsspektrums detektieren AFDDs serielle und parallele Fehlerlichtbögen unabhängig des an der Fehlerstelle zustande kommenden Strompfades. Die Abschaltung des Endstromkreises erfolgt mechanisch durch Wirkung auf den Leitungsschutzschalter, der nach DIN VDE 0100-430 (VDE 0100-430) [22] den Überlast- und Kurzschlussschutz der Leitung sicherstellt.

AFDDs sind inzwischen auch in kompakter Bauweise mit Leitungsschutzschalter oder RCD erhältlich, was den Platzbedarf in Verteilungen erheblich reduziert (Bild 5). Der Vorteil der AFDDs liegt darin, dass die Zündenergie ausgehend vom Endstromkreis unabhängig von dem an der Fehlerstelle fließenden Strom detektiert wird, sodass Brände bereits in der Zündquelle eliminiert werden. Damit schließen AFDDs die Lücke der RCDs in Endstromkreisen.

Fazit

Nicht immer sind in Bestandsgebäuden Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) eingebaut. Wenn doch, dann stellen diese nur bedingt einen geeigneten Brandschutz dar. Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen (AFDD), auch Brandschutzschalter genannt, schließen die Lücke zwischen bewährten Schutzeinrichtungen und baulichen Brandschutzmaßnahmen. Widerstandsbehaftete Lichtbögen werden vom AFDDunabhängig von der Art des Lichtbogens (seriell oder parallel) erkannt, sodass eine Abschaltung über Wirkung auf die Schutzeinrichtung (RCD oder LS-Schalter) erfolgt.

Die Frage der Fachwelt dreht sich in Sachen AFDD nun darum, ob Maßnahmen zur Abtrennung und Brandfortleitung kompensierend zum AFDD eingesetzt werden können bzw. dürfen.

Literatur


Bilder:


(1) Eine regelmäßige Prüfung der Anlage hätte ergeben, dass hier der Zenit lange überschritten ist

(2) Gefahren durch thermische Auswirkungen

(3) Eine gequetschte Leitung ist typische Ursache für einen parallelen Lichtbogen zwischen aktiven Leitern

(4) Diese Leitungen liegen auf einer scharfen Blechkante auf

(5) AFDDs sind auch in kompakter Bauweise mit Leitungsschutzschalter oder RCD erhältlich, was den Platzbedarf in Verteilungen erheblich reduziert


Tafeln:

{1} Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen (AFDDs) schließen die Lücke zwischen bewährten Schutzeinrichtungen und baulichen Brandschutzmaßnahmen

Literatur:

[1] [1] DIN VDE 0100-420 (VDE 0100-420):2016-02 Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 4-42: Schutzmaßnahmen – Schutz gegen thermische Auswirkungen.
[2] [2] Verlautbarung zu DIN VDE 0100-420 (VDE 0100-420):2016-02 Abschnitt 421.7 zu „Besonderen Maßnahmen zum Schutz gegen die Auswirkungen von Lichtbögen in Endstromkreisen“ vom 03.08.2016.
[3] [3] Verlautbarung zu DIN VDE 0100-420 (VDE 0100-420):2016-02 Abschnitt 421.7 „Besondere Maßnahmen zum Schutz gegen die Auswirkungen von Lichtbögen in Endstromkreisen bis 16 A Bemessungsstrom“ vom 24.01.2017; DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik
Informationstechnik in DIN und VDE.
[4] [4] Besondere Maßnahmen zum Schutz gegen die Auswirkungen von Lichtbögen in Endstromkreisen bis 16 A Bemessungsstrom – Verlautbarung zu DIN VDE 0100-420 (VDE 0100-420):201602 Abschnitt 421.7; 02.11.2017; DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE.
[5] [5] DIN VDE 0100-420 (VDE 0100-420) Berichtigung 1:2018-02 Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 4-42: Schutzmaßnahmen – Schutz gegen thermische Auswirkungen.
[6] [6] E DIN VDE 0100-420/A2 (VDE 0100-420/A2):2018-09 Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 4-42: Schutzmaßnahmen – Schutz gegen thermische Auswirkungen.
[7] [7] E DIN VDE 0100-420-1 (VDE 0100-420-1):2018-12 Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 4-42: Schutzmaßnahmen – Schutz gegen thermische Auswirkungen.
[8] [8] DIN VDE 0100-100 (VDE 0100-100):2009-06 Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 1: Allgemeine Grundsätze, Bestimmungen allgemeiner Merkmale, Begriffe.
[9] [9] Richtlinie 2014/35/EU des europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Bereitstellung elektrischer Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen auf dem Markt.
[10] [10] DIN VDE 0100-510 (VDE 0100-510):2014-10 Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 5-51: Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel – Allgemeine Bestimmungen.
[11] [11] DIN 4102-17:2017-12 Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen – Teil 17: Schmelzpunkt von Mineralwolle-Dämmstoffen – Begriffe, Anforderungen und Prüfung
[12] [12] DIN VDE 0100-520 (VDE 0100-520):2013-06 Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 5-52: Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel – Kabel- und Leitungsanlagen.
[13] [13] DIN VDE 0298-4 (VDE 0298-4):2013-06 Verwendung von Kabeln und isolierten Leitungen für Starkstromanlagen – Teil 4: Empfohlene Werte für die Strombelastbarkeit von Kabeln und Leitungen für feste Verlegung in und an Gebäuden und von flexiblen Leitungen.
[14] [14] VdS 2349:2000-02 (01) Störungsarme Elektroinstallationen – Richtlinien zur Schadenverhütung; VdS Schadenverhütung GmbH, Köln.
[15] [15] Hochbaum, A.; Callondann, K.: Schadenverhütung in elektrischen Anlagen; VDE-Schriftenreihe Band 85, 3., überarbeitete Auflage 2009; VDE-Verlag, Berlin-Offenbach.
[16] [16] DIN 18040-2:2011-09 Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen – Teil 2: Wohnungen.
[17] [17] Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen (AFDDs), Ergänzung zur EltAnlagen 2015, Empfehlung Nr. 133, Stand: 23.06.2017, AMEV Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnikstaatlicher und kommunaler Verwaltungen.
[18] [18] DIN EN 62606 (VDE 0665-10):2014-08 Allgemeine Anforderungen an Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen.
[19] [19] DIN 820-2:2018-09 Normungsarbeit – Teil 2: Gestaltung von Dokumenten.
[20] [20] DIN VDE 0100-530 (VDE 0100-530):2018-06 – Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 530: Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel – Schalt- und Steuergeräte.
[21] [21] DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410):2018-10 Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 4-41: Schutzmaßnahmen – Schutz gegen elektrischen Schlag.
[22] [22] DIN VDE 0100-430 (VDE 0100-430):2010-10 Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 4-43: Schutzmaßnahmen – Schutz bei Überstrom. n

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    03/2019 | Elektrosicherheit, Fachplanung, Installationstechnik, Normen und Vorschriften, Elektroplanung, Kabel und Leitungen

  10. Maschinen- und Anlagentechnik

    DIN EN IEC 62046 2019-03 (VDE 0113-211)

    Sicherheit von Maschinen – Anwendung von Schutzeinrichtungen zur Anwesenheitserkennung von Personen

    03/2019 | Elektrosicherheit, Maschinen- und Anlagentechnik, Betriebsführung, Sicherheitstechnik, Normen und Vorschriften, Arbeitssicherheit, Schutzmaßnahmen, Zutrittskontrolle

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Nachrichten zum Thema

Die Normen gelten für für die Planung und Errichtung von Hochspannungs-Freileitungen mit AC/DC-Hybrid-Systemen sowie für Windenergieanlagen.

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Die Normen gelten für Brandwarnanlagen (BWA) für Kindertagesstätten, Heime, Beherbergungsstätten und ähnliche Nutzungen – Projektierung, Aufbau und Betrieb sowie für Energieversorgungen (EV) von Einbruch- und Überfallmeldeanlagen (EMA/ÜMA), die in...

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Absolute Sicherheit gibt nicht es. Für viele Gefahren des Lebens gibt es nicht nur Versicherungen, die im Schadensfall Hilfe gewähren, sondern technische Apparate zur Gefahrenminderung.

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Wie sind im Unternehmen die Verantwortlichkeiten verteilt? Welche Mittel und Möglichkeiten hat eine VEFK um elektrotechnisch notwendige Änderungen und Anpassungen auch gegenüber Führungskräften durchzusetzen?

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Unaufmerksamkeit in Kombination mit defektem Werkzeug kann zu Elektrounfällen führen.

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Neue Produkte Präzise Analyse

Punktpyrometer der Baureihe Thermalert 4.0 von Fluke Process Instruments erlauben die Überwachung von kritischen Prozessen in der Glasverarbeitung, wie z. B. das Rückkühlen von Glasflaschen und -behältern.

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Die Basisnorm für die Evaluierung der beruflichen Exposition gegenüber elektrischen und magnetischen Feldern ausgehend von Komponenten und Anlagen zur Erzeugung, Übertragung und Verteilung elektrischer Energie wird ausführlich erläutert. 

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Der Unternehmer hat eine funktionierende betriebliche Organisation derart zu schaffen und aufrechtzuerhalten, dass die Sicherheit der Mitarbeiter jederzeit gewährleistet ist.

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Diese Norm übernimmt die 6. Ausgabe der Internationalen Norm CISPR 11 (Ausgabe 2015) mit gemeinsamen europäischen Abänderungen und die Änderung 1 zu dieser Norm.

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Arbeitsunfälle von Elektrofachkräften Steckvorrichtung falsch montiert

Durch Verwendung eines Stecker- anstelle eines Buchseneinsatzes kam es zu einem Elektrounfall.

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