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Wheatstonebrücke (Grundschaltung) (Bild: R.Müller/ep)
Aus- und Weiterbildung | Fachwissen

Fachbegriffe aus der Elektrotechnik

Wheatstonebrücke & Impedanz

22.08.2018

Was versteht man unter Wheatstonebrücke? Was ist eine Impedanz? Wie wird eigentlich ein elektrischer Widerstand präzise gemessen?

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induktiven Blindwiderstand XL = ωL (Induktanz) und dem

kapazitiven Blindwiderstand XC=1/ωC (Kondensanz).

Der reziproke Wert (Kehrwert) der Impedanz Z ist der komplexe Leitwert Y = 1/Z (Admittanz), mitunter auch „Leitwertoperator“ genannt. Sein Betrag IYI entspricht dem Scheinleitwert Y = I/U.

Der Realteil des komplexen Leitwerts Y ist der Wirkleitwert G (Konduktanz) und der Imaginärteil von Y ist der induktive Blindleitwert BL (Suszeptanz) bzw. der kapazitive BlindleitwertBC (Kapazitanz).

Scheinwiderstand

Der Betrag der Impedanz IZI ist der Scheinwiderstand Z (engl. loop resistance):

√–1

Die in der Wechselstromtechnik oft verwendeten Fachbegriffe Scheinwiderstand und Impedanz sind folglich nicht ein und dasselbe, obwohl beide Begriffe in der praxisorientierten Fachliteratur häufig synonym verwendet werden.

1) Bei Wechselstrombrücken enthalten die Brückenzweige komplexe Widerstände, d.h. induktive, kapazitive und ohmsche Widerstände.

2) Zur Kennzeichnung komplexer Kenngrößen werden die betreffenden Formelzeichen unterstrichen. Die früher zu diesem Zweck benutzte (eckige) Frakturschrift oder die Kennzeichnung der genannten Größen mit dem hakenförmigen Komplexkennzeichen, 
z. B. Z∠, ist inzwischen unüblich und in Deutschland normenkonträr.

3) In einem kartesischen Koordinatensystem trägt die Abszisse die reellen Zahlen und die Ordinate trägt die imaginären Zahlen mit der imaginären Einheit j = √–1

Autor: R. Müller

Bild 1 = Titellbild: Wheatstonebrücke (Grundschaltung) (Bild: R. Müller/ep)

Bild 2: Spannungszeiger - U und Stromzeiger - I  Phasenwinkel φ (Bild: R. Müller/ep)

Dieser Beitrag ist in unserem Facharchiv nachzulesen.


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