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Bild: MAN Truck & Bus SE
Personen und Firmen

+++ News +++ Ukraine-Krieg

Welle der Hilfsbereitschaft

22.03.2022

Mitarbeiter von MAN Truck & Bus unterstützen mit großem Einsatz die Menschen, die aufgrund des Ukraine-Kriegs in Not sind.

Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine haben Beschäftigte des Nutzfahrzeugherstellers auf ganz unterschiedliche Art Hilfe für die Menschen in Not geleistet. Sie sammelten Hilfsgüter, organisierten Transporte, spendeten Geld und boten direkte Unterstützung für die Geflüchtete an. Wo es möglich ist, stellt das Unternehmen Fahrzeuge zur Unterstützung von Hilfsorganisationen bereit. Eine große Zahl an Lkw, Bussen und Transportern der Werke und der Vertriebsgesellschaften sind im Einsatz, um Hilfsgüter in die Krisenregion zu transportieren und Flüchtlinge in Sicherheit zu bringen. Ganz besonders hoch ist die Bereitschaft zur Unterstützung an den Standorten und Vertriebsgesellschaften in den Ländern, die an die Ukraine angrenzen. Etwa in Polen, wo die MAN-Mitarbeiter sich um Transport und Unterbringung ukrainischer Kolleginnen und Kollegen und deren Familien, die aus ihrem Heimatland geflohen waren, kümmerten. Zudem brachten sie dringend benötigte Lebensmittel und Hygieneartikel an die Grenze.

Besonders starkes Engagement in den Nachbarländern

Die Belegschaft des Nutzfahrzeugherstellers arbeitet für die  zahlreichen Sachspenden aus allen Ländern und Standorten oft mit Partnerorganisationen zusammen. So werden auch die wöchentlichen Hilfstransporte der Slowakei, denen sich auch MAN Österreich angeschlossen hat, über Partner aus dem Grenzgebiet in die Ukraine gebracht und verteilt. Schon der erste Transport brachte 10.000 Konserven mit Lebensmitteln, dazu Medikamente, Schlafsäcke und Stromgeneratoren. Die Bereitstellung von Fahrzeugen ist ein wesentlicher Aspekt der Hilfeleistungen. So stellte MAN Truck & Bus France dem Zivilschutz, der in Frankreich die Spendenaktivitäten koordiniert, fünf LKWs zur Verfügung, außerdem Sattelauflieger von weiteren MAN-Partnerfirmen. So konnten viele Tonnen Hilfsgüter aus Frankreich zur polnisch-ukrainischen Grenze gebracht werden. In Polen unterstützten die MAN-Angestellten Journalistinnen und Journalisten bei deren Arbeit, indem sie ihnen einen TGE-Transporter zur Verfügung stellten. In Nürnberg und München haben freiwillige Helferinnen und Helfer mehr als 1.800 gespendete Pakete auf über 100 Europaletten sortiert und gepackt. So brachen zunächst zwei MAN-Lkw mit 34 Paletten aus der Sammelaktion nach Nordrumänien auf. Dort befindet sich eine Logistikdrehscheibe der Johanniter Unfallhilfe e.V., die von dort die Hilfslieferungen in die Ukraine bringen. Das Komponentenwerk Salzgitter stellte einen Transporter vom Typ TGE bereit, so konnten die zahlreichen Hilfsgüter in das Grenzgebiet gefahren werden.

Riesige Spendenbereitschaft in allen Unternehmensteilen

Einen TGX samt Auflieger stellte das Unternehmen der Initiative „Brucker helfen der Ukraine“ in Fürstenfeldbruck bei München zur Verfügung. Kurzerhand setzten sich zwei MAN-Kollegen ehrenamtlich ans Steuer und fuhren den mit gespendeten Hilfsgütern voll beladenen Truck nach Lublin in Polen. Auch vom MAN-Servicebetrieb Dortmund wurden in Kooperation mit dem Verein „Kinder brauchen unsere Hilfe“ (KIBU) dringend benötigte Güter gesammelt, Beschäftigte der Niederlassung Hagen fuhren viele Tonnen Hilfsgüter in Eigeninitiative nach Krakau und übergaben sie dort an die örtliche Caritas. In der Vertriebsregion Nord-Ost unterstützen Betriebe des Nutzfahrzeugherstellers die Spendenaktion der Spedition Bode, die auf 15 LKW Hilfsgüter in die polnische Hauptstadt fuhren. Die Vertriebsregion Süd sammelte aus den deutschen Servicebetrieben rund 500 Verbandskästen, die als dringend benötigtes Verbandsmaterial in die Ukraine geliefert wurden.