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Wechsel im BFE-Vorstand
Mitglieder des Bundestechnologiezentrums für Elektro- und Informationstechnik (BFE) haben am Mittwoch, 7. Juni, auf der jährlichen Mitgliederversammlung ihren Vorstand gewählt. Die Amtszeit beträgt drei Jahre.
Der bisherige erste Vorsitzende, der Obermeister der Elektro-Innung Oldenburg Dieter Meyer, wurde einstimmig im Amt bestätigt. Auch die anderen Vorstandsmitglieder bleiben im Amt; es gab nur einen Wechsel: Aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl stand nach acht Jahren der ehemalige Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) Lothar Hellmann. Stattseiner wählten die BFE-Mitglieder den neuen ZVEH-Präsidenten Stefan Ehinger in den Vorstand.
Tatkräftiger Visionär der E-Handwerke geht
Hellmann hatte sich aus Altersgründen nach fast fünf Jahrzehnten ehrenamtlichem und leidenschaftlichem Engagement für das E-Handwerk nicht mehr zur Wahl gestellt. Hellmann, Jahrgang 51, ist Geschäftsführer des Frankfurter Familienunternehmens Elektro Venn mit 140 Mitarbeitern. Für seinen außergewöhnlichen Einsatz für das Elektrohandwerk erhielt der stets bescheiden auftretende gelernte Elektroinstallateur und Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik 2010 sogar das Bundesverdienstkreuz.
Erster Vorsitzender Meyer würdigte sein langjähriges Vorstandsmitglied: „Hellmann ist einer der im Kopf jüngsten Menschen, die ich kenne. Er verbindet vorbildlich Offenheit, Umsicht, Leidenschaft und unternehmerische Tatkraft in einer Person.“
Neuer Präsident setzt auf Digitalisierung und Energiewende
Mit Ehinger folgt ein weiterer Vollblut-Unternehmer in den BFE-Vorstand: Der Elektro-Ingenieur führt bereits in vierter Generation das Frankfurter Familienunternehmen Elektro Ehinger mit 120 Mitarbeitern. Er gehört zu den Gründern des auf Lösungen im Bereich der Ladeinfrastruktur spezialisierten Unternehmens EMobility Netz. Der neue ZVEH-Präsident will die Mega-Projekte Digitalisierung und Energiewende zu einem Schwerpunkt machen, wie der ZVEH auf seiner Webseite berichtet. Zugleich kämpft er weiter für eines der Hauptanliegen seines Vorgängers: „Akademische und berufliche Bildung müssen endlich gleichwertig behandelt werden.“
