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ZVEH-Vizepräsident Thomas Bürkle gehört ab dem 1. Januar 2023 dem geschäftsführenden Präsidium des ZDH an. Bild: ZVEH
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+++ News +++ ZVEH: Personalie

Thomas Bürkle ins ZDH-Präsidium gewählt

16.12.2022

Auf dem Deutschen Handwerkstag in Augsburg wurde am 09.12. mit ZVEH-Vizepräsident Thomas Bürkle erstmals ein Vertreter der elektrohandwerklichen Organisation in das geschäftsführende Präsidium des ZDH gewählt. Damit zeigen die E-Handwerke in der jetzt so wichtigen Phase der Energiewende auch im wichtigsten Lenkungsorgan der bundesweiten Handwerksvertretung Präsenz.

Mit wichtigen Personalien wartete der Deutsche Handwerkstag in Augsburg auf, der am vergangenen Freitag zu Ende ging. Nachdem am Donnerstag, 08.12. mit Jörg Dittrich bereits ein Nachfolger für den scheidenden ZDH-Präsidenten Hans Peter Wollseifer gewählt worden war – Wollseifer stand nach zwei Amtszeiten satzungsgemäß nicht mehr zur Verfügung –, wurde am Freitag, 09.12. bei den Wahlen zum geschäftsführenden Präsidium des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) der Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), Thomas Bürkle, für das oberste Handwerksgremium nominiert. Vorausgegangen war Bürkles Berufung in das oberste Organ des ZDH die Wahl in den Vorstand des Unternehmerverbandes Deutsches Handwerk (UDH) sowie in das erweiterte Präsidium des ZDH. ZVEH-Präsident Lothar Hellmann, der dem ZDH-Präsidium sowie dem UDH-Vorstand bislang angehört hatte, scheidet zum 31. Dezember 2022 altersbedingt aus beiden Gremien aus. Als eines von fünf Mitgliedern des obersten Organs der Handwerksorganisation wird Bürkle ab dem 1. Januar 2023 die Weichenstellung des ZDH in wichtigen Bereichen wie der Energiewende, der Digitalisierung und der mit der zunehmenden Elektrifizierung und Sektorkopplung einhergehenden Transformation beeinflussen und die handwerkliche Positionierung im Bezug auf diese wichtigen, für die E-Handwerke richtungsweisenden Themen aktiv mitgestalten können. Thomas Bürkle, Jahrgang 1965, ist gelernter Elektromaschinenbauer, Diplom-Ingenieur für Elektrische Energietechnik und Betriebswirt des Handwerks. Gemeinsam mit seinem Bruder leitet Bürkle das 1932 gegründete Familienunternehmen Bürkle + Schöck KG in der Nähe von Stuttgart. Zu den Tätigkeitsschwerpunkten des Betriebes mit rund 130 Mitarbeiter/-innen gehören zukunftsweisende, industrienahe Produktions- und Dienstleistungen und Geschäftsfelder wie Gebäudemanagement, Energiespartechnik, Netzwerktechnik und Elektromobilität. Thomas Bürkle kann zudem auf ein langes und umfangreiches ehrenamtliches Engagement zurückblicken: Seit 2013 ist der Vater zweier Töchter Präsident des Fachverbandes Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg, seit 2015 Vizepräsident des ZVEH. Seit 2018 ist der Diplom-Ingenieur Vorsitzender des Unternehmerverbandes Handwerk Baden-Württemberg (UVH) und somit auch Vizepräsident des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT). Ebenfalls seit 2018 ist Bürkle als Vizepräsident der Unternehmer Baden-Württemberg (UBW) Stellvertreter des Arbeitgeberpräsidenten Rainer Dulger auf Landesebene. Über alle Ämter hinweg setzt sich Thomas Bürkles mit viel Herzblut und Überzeugungskraft für die Belange des Handwerks und dessen angemessene Wahrnehmung als tragende Säule des Mittelstands ein. Zu den erklärten Zielen des in Politik und Handwerk über alle Ebenen hinweg bestens vernetzten Baden-Württembergers zählt die dynamische Weiterentwickelung des Handwerks, die er unter anderem mithilfe der Digitalisierung vorantreiben will. Als Befürworter von Energiewende und Sektorkopplung macht sich der ZVEH-Vizepräsident zudem seit langem für eine stärkere gewerkeübergreifende Zusammenarbeit, so zum Beispiel mit den Dachdeckern im Bereich „Photovoltaik“ oder auch mit dem Kfz-Handwerk für den Bereich „Ladeinfrastruktur für E-Mobilität“ sowie mit Sanitär Heizung Klima im Bereich „Wärmepumpen“, stark. Zu den erklärten Zielen Bürkles gehört es darüber hinaus, die Belastungen für die Handwerksbetriebe so gering wie möglich zu halten und so dafür zu sorgen, dass traditionelles Handwerk auch künftig im Wettbewerb mit der Industrie bestehen kann.