Verstärkter Wettbewerb der WEEE-Dienstleister erwartet
Der Umweltdienstleister Take-E-Way GmbH rät allen Herstellern, Importeuren und Vertreibern von Photovoltaikmodulen, derzeit noch keine Recycling- und Dienstleistungsverträge zur Abwicklung der WEEE-Richtlinie abzuschließen.
Die WEEE-Richtlinie regelt zusammenfassend das fachgerechte Recycling von Elektro- und Elektronikgeräten und dessen Finanzierung durch die Hersteller. Photovoltaik-Module fallen ab 2014 unter die deutsche Umsetzung der WEEE-Richtlinie: Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG).
Bis Februar 2014 soll die überarbeitete WEEE-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt werden. Dann ist mit einem verstärkten Wettbewerb der Recycling- und Dienstleistungsanbieter zu rechnen. Die PV-Branche hat ab nächstes Jahr die komfortable Möglichkeit, frei unter den Dienstleistern zu entscheiden.
Gemeinsam mit dem Aufbereitungspartner Exner Trenntechnik GmbH entwickelt Take-E-Way ein effektives Verfahren zur Aufbereitung von Solarmodulen. Erste Aufbereitungsversuche zeigen jetzt schon, dass PV-Module wirtschaftlich sinnvoll in einzelne Rohstoffe zur Wiederverwertung aufgetrennt werden können.
Zusätzlich baut Take-E-Way sein internationales Netzwerk zur Rücknahme und Verwertung von PV-Modulen weiter aus. Zum Start der Rücknahmepflicht für PV-Module sollen nicht nur in den europäischen Mitgliedsländern Logistik- und Recyclinglösungen angeboten werden.
Der VERE-Verband, der politische Zweig von Take-E-Way, referiert am 6. November vor dem Round Table in der Wirtschaftskammer Wien (Österreich) zum Thema "Recycling von PV-Modulen". Die Veranstaltung findet in der Zeit von 9 bis 16 Uhr in der Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien statt. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an manuel.binder@greenjobsaustria.at

