Solargroßhändler Soleg feiert 20-jähriges Fimenjubiläum
1995 vollzogen vier ostbayerische Solarpioniere zusammen mit einem Netzwerk von Idealisten, die von der Nutzung der Solarenergie fasziniert waren, die Gründung der Solar Einkaufsgemeinschaft Ostbayern GmbH (Soleg).
Schon 1996 erfolgte der Einstieg in die Photovoltaik mit der ein zweites Standbein geschaffen wurde. In den darauffolgenden Jahren konnten einige Leuchtturmprojekte realisiert werden, die Soleg über die Grenzen Ostbayerns hinaus bekannt machten. Darunter zum Beispiel 1997 ein weitgehend solarbeheiztes Einfamilienhaus oder im Jahr 2002 der Neubau des Naturparkhauses in Zwiesel, das erste öffentliche Gebäude in Deutschland, das ausschließlich durch die Energie der Sonne beheizt werden kann.
Es folgten 10 Jahre des Wachstums und der Internationalisierung, da auch in den Nachbarländern wie Tschechien, Österreich und Italien die erneuerbaren Energien immer mehr Bedeutung erlangten.
Seit 2011 durchlebt die ganze Branche einen Strukturwandel: Durch extreme Preisreduktion bei den Solarmodulen reduzierten sich die Gestehungskosten für Solarstrom auf ein wettbewerbsfähiges Niveau gegenüber den Gestehungskosten von Strom aus fossiler oder atomarer Stromerzeugung. Die konsequente Ausrichtung zum Anbieter für intelligente Haustechnik ist die Reaktion auf die veränderten Marktbedingungen.
Weindl ist sich sicher: "Wenn auch derzeit in Deutschland die positive Entwicklung der Solartechnik politisch gebremst wird, weil Überkapazitäten von Kohlekraftwerken vorhanden sind, so ist das nur eine vorübergehende Erscheinung. Letztendlich ist die Nutzung der Energie der Sonne, die täglich mehr Energie auf die Erde bringt als die gesamte Menschheit in einem Jahr verbraucht, alternativlos. Dies galt 1995 genauso wie heute."

