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Bild: Siemens
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Fortbildung - Energietechnik

Labor für Industrie und Wissenschaft verfügbar

16.11.2023

Siemens und die Swinburne University of Technology haben auf dem Hawthorn-Campus der Universität in Melbourne ein zukunftsorientiertes Zentrum für die Energiewende in Australien eröffnet.

Durch den Einsatz digitaler Energietechnik von Siemens und das Fachwissen von Swinburne im Bereich Technik, Forschung und Lehre dient der Energy Transition Hub als ein Labor für das künftige Energienetz. Mit einem Budget von 5,2 Mio. AUD richtet sich dieses Labor an Studierende, Lehrkräfte und die Industrie. Ein digitaler Zwilling des australischen Energiemarkts ermöglicht zudem kommerziellen Forschungsteams Simulationen neuer Lösungen, insbesondere die Integration verschiedener Energiequellen in das Netz.

Der Hub ermöglicht Nutzern, mit digitalen Zwillingen von Energienetzen zu arbeiten, Szenarien abzubilden, neue Erkenntnisse zu gewinnen, kreative Hypothesen zu entwickeln und Ergebnisse zu prüfen. Der digitale Zwilling des australischen Energienetzes hilft kommerziellen Forschungsteams, Simulationen neuer, innovativer Lösungen und Software durchzuführen. Forschende, Studierende und die Industrie haben die Gelegenheit, Siemens Xcelerator zu nutzen: eine neue offene digitalen Business-Plattform mit integriertem Marktplatz. So können sie an Lösungen für umweltfreundlichere und effizientere Energiesysteme der Zukunft arbeiten.

Neben F&E- und Kommerzialisierungsprojekten sollen im Hub außerdem Kurzlehrgänge für Branchenfachleute angeboten werden. Auch die Studierenden der Swinburne University profitieren von der Siemens-Software und der praktischen Branchenerfahrung des Unternehmens, die in die Kurse für Ingenieurtechnik einfließt.

Kurz nach der Ankündigung der Kooperation zwischen Siemens und Swinburne im Rahmen des AI for Net Zero Projekts, das umfassende Richtlinien für die verantwortungsvolle Anwendung von KI entwickelt und ethische Standards in der Energiebranche fördern soll, erfolgt diese Ankündigung. Gleichzeitig strebt man an, die Nutzung erneuerbarer Energien zur Beschleunigung der Netto-Null-Ziele zu intensivieren.

Die Microgrid-Technologien umfassen Steuer- und Schutzgeräte wie Sicam A8000 und Siprotec 5. Die Planungsstationen sind mit der PSS-Software von Siemens ausgerüstet, die von über 70 % der Versorgungsunternehmen und unabhängigen Netzbetreibern, darunter der Australian Energy Market Operator (AEMO) und verschiedene Netzbetreiber, verwendet wird.